Entdecken
Community
Preise
AnmeldenKostenlos starten

Markt-Updates direkt ins Postfach

Wöchentliche Analysen, exklusive Einblicke und kostenlose eBooks — von Experten für smarte Anleger.

Kein Spam. Jederzeit abmelden. Kostenlos.

Echtzeit-Kursdaten, fundierte Marktanalysen und personalisierte Insights — alles auf einer Plattform.

Produkt

  • Kurse
  • Aktien
  • ETFs
  • Krypto
  • Preise

Ressourcen

  • Artikel
  • eBooks
  • Newsletter

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Kontakt
  • Werbung

© 2026 aktie.com. Alle Rechte vorbehalten.

Marktdaten: Twelve Data, CoinGecko, Finnhub

Keine Anlageberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Alle Artikel
30 Ripple-Banken in neuem SWIFT-Zahlungsrahmen
Krypto4. April 2026· 2 Min. Lesezeit

30 Ripple-Banken in neuem SWIFT-Zahlungsrahmen

Von Redaktion aktie.com

SWIFT hat ein neues Zahlungsrahmenwerk für Retail-Zahlungen angekündigt, das über 50 Banken und mehr als 25 Zahlungskorridore umfasst. Die Initiative soll bis Mitte 2026 vollständig in Betrieb gehen. Bemerkenswert dabei: Mindestens 30 der beteiligten Banken unterhalten bereits etablierte Geschäftsbeziehungen zu Ripple, dem Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP. SWIFT erwähnte Ripple in der offiziellen Ankündigung jedoch mit keinem Wort.

Überschneidung zwischen SWIFT und Ripple-Netzwerk

Zu den prominenten Instituten, die sowohl im neuen SWIFT-Framework als auch im Ripple-Partnernetzwerk RippleNet vertreten sind, zählen Santander, HSBC, Deutsche Bank, Standard Chartered und JPMorgan. Diese Überschneidung deutet auf eine faktische Konvergenz zwischen den beiden Zahlungssystemen hin, auch wenn dies offiziell nicht kommuniziert wurde.

Für Privatanleger ist diese Entwicklung aus zwei Gründen relevant: Erstens zeigt sie, dass etablierte Grossbanken parallel sowohl traditionelle SWIFT-Infrastruktur als auch neuere Blockchain-basierte Lösungen evaluieren. Zweitens unterstreicht die Beteiligung namhafter Institute die zunehmende Akzeptanz von Ripples Technologie im institutionellen Zahlungsverkehr.

Ripples wachsendes Partnernetzwerk

Ripple hat nach eigenen Angaben die Marke von 300 Partnerschaften überschritten. Das RippleNet-Netzwerk erstreckt sich über mehr als 45 Länder auf sechs Kontinenten. Zu den jüngeren Partnern gehören die PNC Bank sowie die Bank of America, die Pilotprogramme mit Ripples Infrastruktur bestätigt hat. Regional sind unter anderem die Faysal Bank in Pakistan sowie Institute in Katar eingebunden.

Fintech-Unternehmen wie SBI Remit aus Japan, FlashFX aus Australien und Tranglo aus Malaysia nutzen bereits Ripples On-Demand-Liquidity-Dienst (ODL). ODL ist ein Zahlungsverfahren, bei dem XRP als Brückenwährung für grenzüberschreitende Transaktionen eingesetzt wird, um Liquiditätskosten zu senken und Abwicklungszeiten zu verkürzen.

Einordnung für Anleger

Die Tatsache, dass SWIFT und Ripple-verbundene Banken zunehmend überlappen, bedeutet nicht zwingend eine direkte Kooperation zwischen SWIFT und Ripple. Vielmehr experimentieren viele Banken mit verschiedenen Technologien parallel, um die Effizienz im internationalen Zahlungsverkehr zu steigern. SWIFT bleibt das dominierende System für grenzüberschreitende Banktransaktionen, während Ripple vor allem in Nischenmärkten und bei bestimmten Korridoren Anwendung findet.

Für XRP-Investoren könnte die institutionelle Verankerung von Ripple-Technologie bei etablierten Banken langfristig positiv sein. Allerdings bleibt die regulatorische Unsicherheit ein Risikofaktor, insbesondere in den USA, wo Ripple weiterhin rechtliche Auseinandersetzungen mit der Börsenaufsicht SEC führt. Die jüngste Entwicklung zeigt jedoch, dass Banken unabhängig davon Ripples Infrastruktur in ihre Überlegungen einbeziehen.

Artikel teilen

Kommentare (0)

Anmelden, um zu kommentieren.

Das könnte dich auch interessieren

Newsletter abonnieren

Erhalte wöchentlich die wichtigsten Markt-Updates und Analysen direkt in dein Postfach.

Verwandte Artikel
Aktien

MSCI World übertrifft DAX langfristig – Diversifikation schlägt Heimatmarkt

Wirtschaft

US-Fertigung stabil trotz Kostenexplosion: Inputpreise auf 4-Jahres-Hoch

Persönliche Finanzen

Trump-Dekret zu Rentenvermögen: Zugang zu alternativen Anlagen wird ausgeweitet