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Aktienmarkt Schweiz
Märkte3. April 2026· 3 Min. Lesezeit

Aktienmarkt Schweiz

Von Redaktion aktie.com

Zusammenfassung

Der SMI schloss Anfang April 2026 tiefer, nachdem Jahresergebnisse insbesondere bei UBS operative Schwächen offenlegten. Die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes senkte die Wachstumsprognose für die Schweiz 2026 auf 1,0%. Trotz holprigem Start sehen Analysten bei Schweizer Aktien selektive Chancen, vor allem im Logistiksektor.

Kernaussagen

  • Der SMI schloss Anfang April 2026 tiefer, insbesondere UBS-Aktien gerieten nach Veröffentlichung der Jahresergebnisse unter Druck
  • Die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes prognostiziert für 2026 ein Wirtschaftswachstum von nur 1,0% (zuvor 1,1%)
  • Kühne+Nagel und Asmallworld zeigten sich gefragt, während Amrize und Montana Aerospace schwächer tendierten
  • Schweizer Uhrenhersteller verfügen laut Vontobel über Spielraum zur Abfederung von Zollbelastungen
  • Die Zinsstrukturkurve hat sich per 20. März 2026 spürbar verflacht, Renditen zweijähriger Staatsobligationen stiegen

Der Schweizer Leitindex SMI schloss am 2. April 2026 tiefer, nachdem insbesondere UBS-Aktien nach Bekanntgabe der Jahresergebnisse operative Schwächen offenlegten. Der holprige Start ins Börsenjahr 2026 setzt sich damit fort und bestätigt die vorsichtigen Konjunkturprognosen für die Schweizer Wirtschaft.

Schwacher Start ins Börsenjahr trotz starkem Jahresende 2025

Nach einem kräftigen Schlussspurt Ende 2025 gerieten Schweizer Valoren im ersten Quartal 2026 unter Druck. Laut Basler Kantonalbank verlief der Start ins Aktienbörsenjahr 2026 äusserst holprig – ein Muster, das bereits im Vorjahr zu beobachten war. Damals versetzte das Thema Einfuhrzölle die Märkte noch in Aufruhr, verlor jedoch nach einigen Monaten deutlich an Schrecken.

Die aktuelle Schwäche konzentriert sich vor allem auf einzelne Valoren: UBS-Aktien zeigten nach der Veröffentlichung der Jahresergebnisse operative Schwächen. Auf der Gewinnerseite stehen dagegen der Logistikkonzern Kühne+Nagel sowie die Social-Network-Plattform Asmallworld, die beide gefragt blieben. Schwächer präsentierten sich Amrize und der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace.

Konjunkturprognosen für 2026 nach unten revidiert

Die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes rechnet für 2026 mit einem unterdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 1,0% (Dezemberprognose 2025: 1,1%). Für 2027 erwarten die Experten eine Beschleunigung auf 1,7%. Die Abwärtsrevision spiegelt die gedämpften Aussichten für die Schweizer Wirtschaft wider und belastet die Stimmung an den Aktienmärkten.

Das anhaltende Tiefzinsumfeld in der Schweiz bringt laut Zürcher Kantonalbank sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Die rasche Anpassung der Leitzinserwartungen hat insbesondere die Renditen zweijähriger Staatsobligationen nach oben getrieben. Per 20. März 2026 hat sich die Zinsstrukturkurve spürbar verflacht.

Zölle belasten Schweizer Uhrenindustrie nur begrenzt

Schweizer Uhrenhersteller stehen zwar unter dem Druck von Einfuhrzöllen, verfügen aber über einen gewissen Spielraum zur Kostenabfederung. Jean-Philippe Bertschy, Leiter Research Schweizer Aktien bei Vontobel, erklärt: "Die Schweizer Uhrenhersteller werden nicht alle Kosten an den Endverbraucher weitergeben. Sie haben einen gewissen Spielraum, um die Zölle abzufedern."

Bertschy sieht zudem positive Signale aus den USA: "Der starke US-Aktienmarkt hat die negativen Auswirkungen der Zölle teilweise ausgeglichen." Mit Blick auf 2026 könnte sich zudem der Markt für Luxusuhren in China erholen, was der Schweizer Uhrenindustrie zusätzlichen Rückenwind geben würde.

Selektive Chancen trotz schwierigem Umfeld

Trotz des holprigen Starts und der gedämpften Konjunkturprognosen bieten sich für Anleger selektive Chancen am Schweizer Aktienmarkt. Besonders der Logistiksektor mit Kühne+Nagel zeigt Stärke, während der Luftfahrtbereich unter Druck bleibt. Montana Aerospace gehörte zu den schwächeren Titeln, während der US-amerikanische Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX im vierten Quartal 2025 deutlich mehr Umsatz erzielte als von Analysten erwartet – ein Hinweis auf die unterschiedliche Dynamik innerhalb der Branche.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich der Schweizer Aktienmarkt von der schwachen Jahresperformance erholen kann oder ob das gedämpfte Wirtschaftswachstum die Kurse weiter belastet.

Quellen

  • Basler Kantonalbank - Schweizer Aktienfavoriten 2026
  • Finanz und Wirtschaft - Börsen-Ticker vom 2. April 2026
  • SWI swissinfo.ch - Ausblick für die Schweizer Wirtschaft 2026
  • Zürcher Kantonalbank - Anlageausblick 2026

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