Entdecken
Community
Preise
AnmeldenKostenlos starten

Markt-Updates direkt ins Postfach

Wöchentliche Analysen, exklusive Einblicke und kostenlose eBooks — von Experten für smarte Anleger.

Kein Spam. Jederzeit abmelden. Kostenlos.

Echtzeit-Kursdaten, fundierte Marktanalysen und personalisierte Insights — alles auf einer Plattform.

Produkt

  • Kurse
  • Aktien
  • ETFs
  • Krypto
  • Preise

Ressourcen

  • Artikel
  • eBooks
  • Newsletter

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Kontakt
  • Werbung

© 2026 aktie.com. Alle Rechte vorbehalten.

Marktdaten: Twelve Data, CoinGecko, Finnhub

Keine Anlageberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Alle Artikel
Amazon, Google, Meta und Microsoft reduzieren H-1B-Visumsanträge drastisch
Aktien3. April 2026· 2 Min. Lesezeit

Amazon, Google, Meta und Microsoft reduzieren H-1B-Visumsanträge drastisch

Von Redaktion aktie.com

Die grossen US-Technologiekonzerne haben Ende 2025 deutlich weniger Anträge für das H-1B-Visum eingereicht. Bei Amazon, Google, Meta und Microsoft ging die Zahl der Visumsanträge für ausländische Fachkräfte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 merklich zurück. Das H-1B-Visum ermöglicht US-Unternehmen, qualifizierte ausländische Arbeitskräfte für spezialisierte Tätigkeiten zu beschäftigen, insbesondere in technischen Bereichen.

Laut Bundesdaten, über die Business Insider berichtete, fallen die aktuellen Antragszahlen deutlich niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang steht in direktem Zusammenhang mit zwei parallelen Entwicklungen: umfangreichen Stellenabbaumassnahmen in der Tech-Branche und verschärften US-Einwanderungsregeln, die sowohl die Kosten als auch die Prüfungsanforderungen erhöht haben.

Amazon als grösster H-1B-Arbeitgeber betroffen

Amazon war im Geschäftsjahr 2025 der grösste Sponsor von H-1B-Visa und beschäftigte über 10'000 Arbeitskräfte mit diesem Visumsstatus. Der Konzern baute allerdings 14'000 Stellen ab, was den strategischen Schwenk der Branche in Richtung künstliche Intelligenz widerspiegelt. Auch Microsoft, Meta, Google, Apple und andere Schwergewichte gehören zu den grossen H-1B-Sponsoren und haben ihre Antragszahlen reduziert.

Drastische Gebührenerhöhung geplant

Die US-Regierung kündigte eine Erhöhung der H-1B-Visagebühren um 100'000 Dollar an. Ökonomen warnen bereits, dass diese massive Kostensteigerung die Wettbewerbsfähigkeit der USA im globalen Talentmarkt beeinträchtigen könnte. Besonders betroffen dürften Tech-Startups sein, die mit knapperen Budgets arbeiten als etablierte Konzerne. Für die grossen Tech-Unternehmen kommen die höheren Gebühren zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da viele von ihnen ihre Belegschaften ohnehin verkleinern.

Folgen für internationale Talentgewinnung

Die Kombination aus höheren Gebühren und strengeren Anforderungen erschwert den traditionellen Karrierepfad internationaler Studierender in den USA. Üblicherweise führt dieser vom Studienabschluss über das Optional Practical Training (OPT), ein befristetes Arbeitsprogramm für Absolventen, zur H-1B-Sponsorschaft. Das neue lohngewichtete Auswahlsystem benachteiligt besonders Berufseinsteiger mit noch niedrigeren Gehältern.

Einordnung für Anleger

Für Investoren zeigt sich hier ein struktureller Wandel in der Tech-Branche. Die grossen US-Konzerne setzen verstärkt auf Automatisierung und künstliche Intelligenz, was den Personalbedarf verändert. Gleichzeitig könnten die steigenden Visakosten mittelfristig die Innovationskraft kleinerer Tech-Firmen belasten und Talente in andere Länder lenken. Der kanadische und europäische Tech-Sektor könnten von dieser Entwicklung profitieren, wenn sie sich als attraktivere Standorte für internationale Fachkräfte positionieren.

Artikel teilen

Kommentare (0)

Anmelden, um zu kommentieren.

Das könnte dich auch interessieren

Newsletter abonnieren

Erhalte wöchentlich die wichtigsten Markt-Updates und Analysen direkt in dein Postfach.

Verwandte Artikel
Aktien

MSCI World übertrifft DAX langfristig – Diversifikation schlägt Heimatmarkt

Wirtschaft

US-Fertigung stabil trotz Kostenexplosion: Inputpreise auf 4-Jahres-Hoch

Persönliche Finanzen

Trump-Dekret zu Rentenvermögen: Zugang zu alternativen Anlagen wird ausgeweitet