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Apple sucht in China nach Entlastung bei Speicherkosten – Loop bestätigt Kaufempfehlung
Aktien30. Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Apple sucht in China nach Entlastung bei Speicherkosten – Loop bestätigt Kaufempfehlung

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

    Apple sondiert chinesische Lieferanten als alternative Bezugsquelle für Arbeitsspeicher, um die gestiegenen Memory-Kosten zu senken. Das geht aus Marktbeobachtungen von Loop Capital hervor, die das Analysehaus am 29. Juni 2026 veröffentlichte. Zugleich bestätigte Loop die Kaufempfehlung für die Aktie.

    Die Analysten stützen sich bei ihrer Einschätzung auf Gespräche mit Zulieferern und Branchenkontakten. Demnach sucht Apple gezielt nach "Memory-Entlastung" durch chinesische Anbieter. Der iPhone-Hersteller reagiert damit auf einen anhaltenden Preisanstieg bei DRAM- und NAND-Speicherbausteinen, der die Herstellungskosten seiner Produkte belastet.

    Preiserhöhungen als Reaktion auf höhere Speicherkosten

    Apple hatte bereits bei einigen Produkten die Verkaufspreise angehoben, um die gestiegenen Materialkosten auszugleichen. Die höheren Memory-Preise treffen nicht nur Apple, sondern die gesamte Technologiebranche. Besonders Unternehmen, die KI-Systeme entwickeln, spüren den Kostendruck: Künstliche Intelligenz-Anwendungen benötigen grosse Mengen an Arbeitsspeicher, was die Entwicklungskosten in die Höhe treibt.

    Die Suche nach kostengünstigeren Lieferquellen in China könnte Apple helfen, die Margen zu stabilisieren, ohne weitere Preisanpassungen vornehmen zu müssen. Chinesische Speicherhersteller wie CXMT (ChangXin Memory Technologies) und YMTC (Yangtze Memory Technologies) haben ihre Produktionskapazitäten in den vergangenen Jahren ausgebaut und bieten zunehmend wettbewerbsfähige Alternativen zu etablierten Anbietern wie Samsung, SK Hynix und Micron.

    Kursrückgang schafft Einstiegsgelegenheiten

    Die Apple-Aktie verzeichnete im Juni 2026 einen Rückgang, der nach Einschätzung einiger Marktteilnehmer Kaufgelegenheiten eröffnete. Ein Analyst bezeichnete den Rücksetzer als willkommenen Einstiegspunkt vor erwarteten Katalysatoren im Juli. Konkrete Kursdaten zu der Bewegung wurden nicht genannt.

    Loop Capital führte in seiner Analyse vom 29. Juni keine spezifischen Kursziele an, bekräftigte aber die positive Einschätzung für die Aktie. Das Analysehaus sieht Apple trotz der aktuellen Kostenherausforderungen gut positioniert.

    Handelspolitische Unsicherheit bleibt Risikofaktor

    Parallel zu den Beschaffungsfragen schwebt über Tech-Konzernen wie Apple weiterhin handelspolitische Unsicherheit. Am 30. Juni 2026 wurde bekannt, dass die US-Regierung Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf Produkte aus Ländern androht, die Digitalsteuern erheben. Diese Massnahmen könnten auch Apple treffen, das einen erheblichen Teil seines Umsatzes ausserhalb der USA erzielt.

    Zwar hatten sich die USA und die Europäische Union zuvor auf eine Begrenzung der meisten EU-Zölle auf 15 Prozent geeinigt, was kurzfristig für Entspannung sorgte. Die neue Drohung mit dreistelligen Zollsätzen zeigt jedoch, dass die Handelskonflikte noch nicht beigelegt sind. Für Apple, das komplexe internationale Lieferketten unterhält und in China sowohl produziert als auch verkauft, stellen solche Massnahmen ein erhebliches Geschäftsrisiko dar.

    Memory-Kosten als branchenweites Problem

    Die steigenden Speicherpreise sind kein isoliertes Apple-Problem, sondern betreffen die gesamte Halbleiter- und KI-Branche. Unternehmen, die auf leistungsfähige Rechner und grosse Datenmengen angewiesen sind, sehen ihre Entwicklungsbudgets durch die höheren Komponentenpreise belastet. Dies könnte mittelfristig Auswirkungen auf Investitionen in neue KI-Projekte haben.

    Für Apple kommt erschwerend hinzu, dass das Unternehmen mit seinen kommenden Produkten verstärkt auf KI-Funktionen setzt. Höhere Speicherkosten verteuern sowohl die Entwicklung als auch die Produktion dieser Geräte. Die Diversifizierung der Lieferantenbasis durch chinesische Anbieter könnte daher nicht nur kurzfristig Kosten senken, sondern auch langfristig die Versorgungssicherheit erhöhen.

    Loop Capital sieht in der strategischen Neuausrichtung der Beschaffung offenbar keinen Grund zur Sorge, sondern einen nachvollziehbaren Schritt zur Kostenkontrolle. Die Kaufempfehlung deutet darauf hin, dass das Analysehaus davon ausgeht, dass Apple die aktuellen Herausforderungen erfolgreich meistern kann.

    Quellen

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