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Australien untersucht Tech-Riesen wegen Verstössen gegen Social-Media-Altersbeschränkung
Aktien31. März 2026· 2 Min. Lesezeit

Australien untersucht Tech-Riesen wegen Verstössen gegen Social-Media-Altersbeschränkung

Von Redaktion aktie.com

Die australische Internet-Aufsichtsbehörde eSafety Commissioner hat Untersuchungen gegen die fünf grössten Social-Media-Plattformen eingeleitet. Der Vorwurf: mögliche Verstösse gegen das seit Dezember 2025 geltende Gesetz, das Nutzern unter 16 Jahren die Kontoerstellung verbietet. Betroffen sind Meta Platforms mit Facebook und Instagram, Snapchat, TikTok sowie Googles YouTube-Plattform.

Schwache Umsetzung trotz erster Massnahmen

Die Chefin der Aufsichtsbehörde, Julie Inman Grant, äusserte "erhebliche Bedenken", dass die Plattformen gegen die Auflagen verstossen hätten – obwohl diese bereits erste Schritte zur Umsetzung unternommen haben. Die Behörde sammelt derzeit Beweismaterial zum tatsächlichen Compliance-Grad der Unternehmen. Kommunikationsministerin Anika Wells forderte öffentlich, dass die Aufsicht "das Buch nach jedem Unternehmen werfen" solle, das seine rechtlichen Verpflichtungen systematisch ignoriert habe.

Das am 10. Dezember 2025 in Kraft getretene Gesetz verpflichtet Plattformen zu "angemessenen Massnahmen", um zu verhindern, dass Nutzer unter 16 Jahren Konten erstellen. Technisch handelt es sich um eine Verzögerung beim Kontozugang – Strafen für minderjährige Nutzer oder deren Eltern sind nicht vorgesehen. Neben den untersuchten Plattformen fallen auch Dienste wie Reddit, Threads, Twitch und X unter die Regelung.

Zweifel an Verifizierungs-Technologie

Die praktische Umsetzung des Gesetzes steht vor technischen Herausforderungen. Ein Regierungsbericht kam zum Schluss, dass Gesichtserkennungs-Technologie gerade bei Teenagern am wenigsten zuverlässig funktioniert. Dies wirft Fragen zur Effektivität der Altersprüfung auf: Einerseits könnten Erwachsene fälschlicherweise blockiert werden, andererseits Minderjährige unentdeckt bleiben.

Die eSafety-Behörde kündigte einen "abgestuften, risiko- und ergebnisorientierten Ansatz" bei der Durchsetzung an. Das bedeutet: Statt sofort Höchststrafen zu verhängen, soll schrittweise vorgegangen werden. Die möglichen Bussen sind dennoch beträchtlich – wie der ehemalige Facebook-Manager Stephen Scheeler gegenüber der Nachrichtenagentur AAP ausrechnete, entsprechen 50 Millionen australische Dollar (rund 29 Millionen Franken) etwa dem Umsatz, den Meta in weniger als zwei Stunden generiert.

Relevanz für Anleger

Für Investoren in Meta Platforms und Alphabet (Google) stellt die Untersuchung zunächst ein regulatorisches Signal dar. Australien könnte mit seinem Vorgehen als Vorbild für andere Länder dienen. Die finanziellen Auswirkungen dürften kurzfristig überschaubar bleiben, da selbst Maximalstrafen die Geschäftsentwicklung der Tech-Konzerne kaum beeinflussen würden. Bedeutsamer ist die Frage, ob sich ähnliche Regelungen in grösseren Märkten wie der EU durchsetzen und welche technischen Anpassungen mittel- bis langfristig nötig werden.

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