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Bill Ackman empfiehlt Quality-Aktien: Die besten Kaufgelegenheiten seit Jahren
Aktien30. März 2026· 3 Min. Lesezeit

Bill Ackman empfiehlt Quality-Aktien: Die besten Kaufgelegenheiten seit Jahren

Von Redaktion aktie.com

Zusammenfassung

Bill Ackman verkündete am Wochenende auf X, dass Qualitätsunternehmen zu extrem niedrigen Preisen gehandelt werden. Der Hedgefondsmanager stuft Fannie Mae und Freddie Mac als „unglaublich günstig" ein und prognostiziert eine mögliche Verzehnfachung der Kurse. Beide Hypothekenfinanzierer sind seit der Finanzkrise 2008 faktisch verstaatlicht – Ackman setzt auf eine vollständige Reprivatisierung.

Kernaussagen

  • Bill Ackman bezeichnete die aktuelle Marktlage am Wochenende auf X als einen der besten Zeitpunkte seit Jahren, um in Qualitätsunternehmen zu investieren
  • Fannie Mae und Freddie Mac hält Ackman für „unglaublich günstig" mit Potenzial zur Verzehnfachung der Kurse
  • Beide Hypothekenfinanzierer müssen seit ihrer Verstaatlichung 2008 fast ihren gesamten Gewinn an die US-Regierung abführen
  • Ackman setzt auf eine vollständige Reprivatisierung der beiden Unternehmen als Katalysator für massive Kursgewinne
  • Der Hedgefondsmanager verwaltet mit Pershing Square Capital ein Portfolio von rund 14 Milliarden US-Dollar
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Der bekannte Hedgefondsmanager Bill Ackman sieht trotz angespannter Marktlage aktuell außergewöhnliche Kaufgelegenheiten bei Qualitätsaktien. Auf der Social-Media-Plattform X schrieb er am Wochenende, dass einige der weltweit besten Unternehmen zu extrem niedrigen Preisen gehandelt werden – eine Konstellation, die er als einen der besten Investitionszeitpunkte seit Langem einordnet.

Ackman rät zu Qualität statt Panik

Der Gründer von Pershing Square Capital Management, der ein Portfolio von rund 14 Milliarden US-Dollar verwaltet, empfiehlt Anlegern ausdrücklich, die Einschätzungen der Mainstream-Medien zu ignorieren. Ackman warnt vor einer zu pessimistischen Marktsicht durch professionelle Pessimisten und begründet seinen Optimismus unter anderem mit geopolitischen Faktoren. Er rechnet damit, dass laufende Konflikte für die USA positiv ausgehen werden, was er als Potenzial für eine hohe „Friedensdividende" wertet.

Zwei Hypothekengiganten als „asymmetrische" Chance

Konkret nennt Ackman zwei US-Hypothekenfinanzierer als besonders aussichtsreich: Fannie Mae und Freddie Mac. Diese charakterisiert er als „unglaublich günstig" und spricht von einer „Asymmetrie in Reinkultur" – ein Begriff, der in der Investmentwelt ein extrem vorteilhaftes Chance-Risiko-Verhältnis beschreibt. Laut Ackman könnten sich beide Aktien verzehnfachen, und dies schon bald.

Der Hintergrund dieser optimistischen Prognose liegt in der besonderen Situation der beiden Unternehmen. Fannie Mae (Federal National Mortgage Association) und Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage Corporation) wurden 2008 im Zuge der Immobilienkrise von den USA faktisch verstaatlicht. Seither müssen die Kreditfinanzierer fast ihren kompletten Gewinn an die US-Regierung in Washington abführen, obwohl beide Unternehmen weiterhin börsennotiert sind.

Reprivatisierung als Kurstreiber

Die Grundlage von Ackmans Investment-These ist die Erwartung einer vollständigen Reprivatisierung der beiden Hypothekengiganten. Sollte es zu einem offiziellen Re-IPO kommen und die Gewinnabführung an das US-Finanzministerium beendet werden, würde dies die Gewinnaussichten für Aktionäre fundamental verändern. Ackman setzt darauf, dass die politischen Rahmenbedingungen für eine solche Privatisierung günstiger werden.

Ein Börsenlisting ist weiterhin vorhanden, was grundsätzlich einen Weg zur vollständigen Reprivatisierung offenhält. In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Diskussionen über diesen Schritt. Sollte die Gewinnabführungspflicht entfallen, könnten Fannie Mae und Freddie Mac ihre Profitabilität vollständig an die Aktionäre weitergeben, was die aktuelle Bewertung aus Sicht von Value-Investoren wie Ackman als stark unterbewertet erscheinen lässt.

Ackmans Erfolgsbilanz als Konträr-Investor

Bill Ackman hat sich in der Vergangenheit mehrfach als erfolgreicher Konträr-Investor erwiesen, der in Krisensituationen gegen die vorherrschende Marktstimmung positioniert. Besonders bekannt wurde sein Trade zu Beginn der Corona-Pandemie, bei dem er mit Absicherungsgeschäften Milliarden verdiente, während die Märkte einbrachen. Seine aktuellen Empfehlungen reihen sich in dieses Muster ein: Qualität kaufen, wenn andere verkaufen.

Ob sich seine Prognose einer Verzehnfachung bei Fannie Mae und Freddie Mac bewahrheitet, hängt massgeblich von politischen Entscheidungen in Washington ab. Für Anleger im DACH-Raum sind beide Titel über US-Börsen handelbar, allerdings mit erheblichen regulatorischen und politischen Risiken verbunden. Die Gewinnabführungspflicht besteht seit 2008 unverändert, und ein Ende dieser Regelung ist keineswegs garantiert.

Risiken und Einordnung für Privatanleger

Ackmans Einschätzung basiert auf einem spezifischen politischen Szenario. Sollte die Reprivatisierung ausbleiben oder sich weiter verzögern, würden Fannie Mae und Freddie Mac weiterhin primär den US-Steuerzahler bedienen statt die Aktionäre. Die Unternehmen sind zudem stark von der Entwicklung des US-Immobilienmarktes abhängig, der konjunktursensibel reagiert.

Für konservative Anleger dürften beide Titel aufgrund der politischen Unwägbarkeiten eher ungeeignet sein. Ackmans Investment-These richtet sich erkennbar an erfahrene Investoren, die bereit sind, auf ein spezifisches regulatorisches Ereignis zu wetten. Die aktuelle Bewertung mag günstig erscheinen – sie reflektiert aber auch das erhebliche Risiko, dass sich am Status quo nichts ändert.

Quellen

  • Börse Online – Bill Ackman zu Fannie Mae und Freddie Mac
  • StockCircle – Bill Ackman Portfolio (Pershing Square Capital)

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