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Cosmos Stack erreicht 2.000 TPS – Roadmap sieht 5.000 TPS bis Ende 2026 vor
Krypto1. April 2026· 2 Min. Lesezeit

Cosmos Stack erreicht 2.000 TPS – Roadmap sieht 5.000 TPS bis Ende 2026 vor

Von Redaktion aktie.com

Cosmos Labs hat am Mittwoch eine technische Roadmap für die Weiterentwicklung des Cosmos Stack bis ins dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Das Blockchain-Infrastrukturprojekt erreicht nach Angaben des Entwicklerteams derzeit knapp 2.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) unter Lastbedingungen – ein Wert, der durch geplante Upgrades deutlich gesteigert werden soll.

Technische Meilensteine bis Ende 2026

Die Roadmap sieht mehrere zentrale Entwicklungsschritte vor: Bis zum dritten Quartal 2026 soll die CometBFT libp2p Netzwerk-Implementierung produktionsreif sein. CometBFT ist die Konsensus-Engine, die dem Cosmos-Netzwerk zugrunde liegt. Für das vierte Quartal plant Cosmos Labs ein SDK-Release, das 5.000 Transaktionen pro Sekunde bei Blockzeiten von 500 Millisekunden im produktiven Betrieb ermöglichen soll.

Ein im Januar 2026 abgeschlossenes Protokoll-Upgrade hat bereits den Grundstein gelegt, um Blockzeiten unter eine Sekunde zu drücken. Die angestrebten 5.000 TPS würden eine Vervielfachung der aktuellen Leistung bedeuten und zielen darauf ab, institutionellen Anwendungsfällen gerecht zu werden, die höhere Durchsatzraten erfordern.

Layer-1-Architektur als Differenzierungsmerkmal

Cosmos positioniert sich als Layer-1-Lösung – im Gegensatz zu Layer-2-Netzwerken, die auf bestehenden Blockchains wie Ethereum aufsetzen. Der wesentliche Unterschied liegt in der Souveränität: Cosmos gewährt sogenannten Application Chains vollständige Autonomie bei der Auswahl von Validatoren, der Token-Ausgabe und der Selbstverwaltung. Layer-2-Lösungen ermöglichen zwar technische Anpassungen, bleiben aber bei Konsensus und Governance von ihrer Basis-Blockchain abhängig.

Cosmos Labs entwickelt und betreut die Kernkomponenten des Stacks: das Cosmos SDK, CometBFT, das Inter-Blockchain Communication Protocol (IBC) sowie verschiedene Developer-Tools. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Interchain Foundation, einer Schweizer Stiftung, die für Finanzierung und Governance-Unterstützung des Cosmos-Ökosystems zuständig ist.

Einordnung für Anleger

Die technische Weiterentwicklung zielt auf Wettbewerbsfähigkeit in einem Umfeld ab, in dem Skalierbarkeit und Transaktionsgeschwindigkeit zunehmend zu kritischen Faktoren werden. Ob die angekündigten Performance-Ziele erreicht werden, lässt sich erst bei tatsächlicher Implementierung beurteilen. Die Roadmap zeigt jedoch, dass Cosmos Labs aktiv an der Verbesserung seiner Infrastruktur arbeitet.

Anfang April 2025 hatten südkoreanische Börsen wie Upbit und Bithumb Ein- und Auszahlungen von ATOM vorübergehend ausgesetzt – eine routinemäßige Vorsichtsmaßnahme bei größeren Netzwerk-Upgrades. Solche Ereignisse sind bei Blockchain-Projekten üblich und dienen der technischen Kompatibilität.

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