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Defensive ETFs übertreffen S&P 500: Lohnt sich eine Beimischung im Portfolio?
ETFs9. April 2026· 2 Min. Lesezeit

Defensive ETFs übertreffen S&P 500: Lohnt sich eine Beimischung im Portfolio?

Von Redaktion aktie.com

Die Diskussion um defensive Anlagestrategien erhält neue Nahrung: In den vergangenen zwölf Monaten haben die drei grössten Luft- und Raumfahrt-ETFs den breit aufgestellten Vanguard S&P 500 ETF (VOO) um mehr als das Doppelte übertroffen. Für Anleger im deutschsprachigen Raum wirft dies die Frage auf, ob eine Beimischung defensiver Sektoren im aktuellen Marktumfeld sinnvoll sein könnte.

Performance-Unterschiede zwischen defensiven und breiten Markt-ETFs

Der Begriff "defensive Sektoren" bezeichnet Branchen, deren Geschäftsmodelle weniger konjunkturabhängig sind – dazu zählen typischerweise Gesundheit, Basiskonsumgüter und Versorgungsunternehmen. Diese Bereiche profitieren davon, dass ihre Produkte und Dienstleistungen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nachgefragt werden.

Die Performance-Daten zeigen ein deutliches Bild: Während 2025 hat der S&P 500 – abgebildet durch den SPY ETF – schwächer abgeschnitten als defensive Sektoren-ETFs wie XLV (Gesundheit), XLP (Basiskonsumgüter) und XLU (Versorgung). Diese Entwicklung steht im Einklang mit einem Marktumfeld, das durch erhöhte Volatilität geprägt ist.

Was spricht für defensive Positionierung?

Morgan Stanley hat im Jahresverlauf eine vorsichtigere Positionierung empfohlen – mit Investitionen, die weniger anfällig für Volatilität sind. Die Logik dahinter: In unsicheren Marktphasen bieten defensive Sektoren tendenziell stabilere Erträge.

Konkret bedeutet dies für Anleger:

  • Defensive ETFs zeigen typischerweise höhere Gewichtungen in Gesundheit, Basiskonsumgütern und Versorgung als der breite Markt
  • Einige dieser Produkte schütten monatliche Dividenden aus, was für einkommensorientierte Anleger attraktiv sein kann
  • Die historische Analyse zeigt: Defensive Investments schneiden in Bärenmärkten besser ab, können aber in ausgeprägten Bullenmärkten hinter dem breiten Markt zurückbleiben

Einordnung für DACH-Anleger

Die genannten ETFs sind überwiegend in US-Dollar notiert und bilden amerikanische Indizes ab. Für Schweizer Anleger bedeutet dies ein Währungsrisiko gegenüber dem Franken, für Investoren in Deutschland und Österreich gegenüber dem Euro. Dieses sollte bei der Portfolioplanung berücksichtigt werden.

Wichtig ist die Unterscheidung: Luft- und Raumfahrt-ETFs – trotz der Bezeichnung "Defense" – sind nicht zwingend defensiv im klassischen Sinn. Sie profitieren von geopolitischen Spannungen und erhöhten Rüstungsausgaben, zeigen aber durchaus zyklisches Verhalten.

Die Entscheidung für oder gegen defensive Beimischungen hängt massgeblich vom individuellen Anlagehorizont und der Risikotoleranz ab. Wer sich dem Ruhestand nähert oder einen Kapitalbedarf in den kommenden Jahren plant, dürfte von einer defensiveren Ausrichtung stärker profitieren als langfristig orientierte Anleger mit jahrzehntelangem Zeithorizont.

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