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Ethereum unter Druck: Fed-Entscheidung löst 149,7 Millionen Dollar Liquidationen aus
Krypto1. Mai 2026· 2 Min. Lesezeit

Ethereum unter Druck: Fed-Entscheidung löst 149,7 Millionen Dollar Liquidationen aus

Von Redaktion aktie.com

Ethereum hat am 30. April einen deutlichen Kursrückschlag erlitten und dabei die Unterstützungszone von 2.220 US-Dollar getestet. Auslöser war die Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve, die zwar die Zinssätze unverändert liess, deren restriktive Haltung und höherer Inflationsausblick für 2026 jedoch die Risikoprämien für Kryptoanlagen steigen liessen.

Massive Liquidationen belasten den Markt

Die Marktvolatilität führte zu erheblichen Zwangsliquidationen bei gehebelten Positionen. Allein bei Ethereum wurden innerhalb von 24 Stunden Positionen im Umfang von 149,7 Millionen US-Dollar aufgelöst. Davon entfielen 110,3 Millionen US-Dollar auf aufgelöste Long-Positionen – ein Zeichen dafür, dass viele Anleger auf steigende Kurse gesetzt hatten. Liquidationen entstehen, wenn Anleger mit Fremdkapital handeln und der Kurs sich entgegen ihrer Position bewegt, wodurch der Broker die Position automatisch schliesst.

Der breitere Kryptomarkt verzeichnete Liquidationen von über 500 Millionen US-Dollar. Auch Bitcoin blieb von der Volatilität nicht verschont und stagnierte oberhalb von 76.000 US-Dollar bei einem Tagesrückgang von 1,33 Prozent.

Kursentwicklung und technische Marken

Nach verschiedenen Berichten sank Ethereum auf Werte zwischen 2.220 und 2.241 US-Dollar, was einem Tagesrückgang von rund 2 bis 3 Prozent entspricht. Im Wochenvergleich beträgt der Kursverlust 4,83 Prozent. Die Kryptowährung konnte sich jedoch inzwischen auf 2.336,51 US-Dollar erholen und damit einen Teil der Verluste aufholen.

Aus technischer Sicht hatte Ethereum zuvor an der Widerstandszone um 2.390 US-Dollar eine deutliche Ablehnung erfahren und korrigierte anschliessend in den Nachfragebereich zwischen 2.260 und 2.280 US-Dollar. Diese Zone gilt derzeit als wichtige Unterstützung. Ein nachhaltiges Unterschreiten könnte weitere Abwärtsbewegungen einleiten, während eine Stabilisierung hier Raum für eine erneute Erholung schaffen würde.

Einordnung für Anleger

Die Entwicklung zeigt, wie stark Kryptomärkte auf geldpolitische Signale reagieren. Die Fed-Entscheidung traf auf einen Markt, der bereits durch geopolitische Spannungen – insbesondere den Iran-Konflikt – belastet war. Die Kombination aus restriktiver Geldpolitik und erhöhten Risikoprämien sorgte für einen klassischen Risk-off-Moment, bei dem Anleger sich aus spekulativeren Anlagen zurückziehen.

Für Privatanleger im deutschsprachigen Raum bedeutet dies: Die hohe Volatilität bei Kryptowährungen bleibt bestehen, besonders bei makroökonomischen Wendepunkten. Gehebelte Positionen bergen erhebliche Risiken, wie die massiven Liquidationen eindrücklich zeigen. Die Erholung auf über 2.330 US-Dollar deutet darauf hin, dass die Nachfrage in tieferen Preisbereichen vorhanden ist – die weitere Richtung hängt jedoch stark von der Entwicklung der Geldpolitik und der Risikobereitschaft der Anleger ab.

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