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Gold durchbricht 4600-Dollar-Marke: Rally um 3 Prozent setzt sich fort
ETFs1. April 2026· 2 Min. Lesezeit

Gold durchbricht 4600-Dollar-Marke: Rally um 3 Prozent setzt sich fort

Von Redaktion aktie.com

Gold hat am Mittwoch deutlich zugelegt und erstmals die psychologisch wichtige Marke von 4600 US-Dollar je Feinunze überschritten. Der Goldpreis kletterte innerhalb eines Handelstages um drei Prozent. Damit setzt sich eine Rally fort, die von geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und Erwartungen geldpolitischer Lockerungen der grossen Notenbanken getragen wird.

Aus technischer Sicht ist die Marke von 4600 Dollar entscheidend: Analysten von ActionForex betonen, dass sich Gold nachhaltig über dieser Schwelle etablieren muss, damit die Aufwärtsbewegung weitergeht. Die Handelsdaten zeigen zwar einen klaren Ausbruch über diese Barriere, doch erst eine Bestätigung in den kommenden Sitzungen würde zusätzliches Kaufinteresse von institutionellen Anlegern und computergesteuerten Handelsstrategien aktivieren.

Geopolitik und Inflation als Treiber

Der aktuelle Preisanstieg steht in direktem Zusammenhang mit der Eskalation der Konflikte im Nahen Osten, wo diplomatische Bemühungen nach Berichten von MarketPulse ins Stocken geraten sind. Gleichzeitig hat sich die Korrelation zwischen Gold- und Ölpreis verschoben, was die Rolle von Gold als Inflationsschutz wieder stärker in den Vordergrund rückt. Steigende Rohölpreise infolge regionaler Unsicherheiten schüren Inflationsängste – ein klassisches Umfeld, in dem Anleger zu Edelmetallen greifen.

Parallel dazu stützt gestiegenes Verbrauchervertrauen in den USA den Goldpreis. Dies mag zunächst widersprüchlich erscheinen, doch die Kombination aus wirtschaftlicher Zuversicht und gleichzeitiger Unsicherheit über geopolitische Entwicklungen treibt sowohl private als auch institutionelle Investoren in den sicheren Hafen Gold.

Starke Nachfrage von Zentralbanken

Laut J.P. Morgan Global Research bleibt die strukturelle Nachfrage robust. Zentralbanken weltweit dürften 2026 durchschnittlich 585 Tonnen Gold pro Quartal kaufen – ein Niveau, das den Markt nachhaltig stützt. Diese Käufe reflektieren den anhaltenden Trend zur Diversifizierung von Währungsreserven, insbesondere in Schwellenländern.

J.P. Morgan sieht den Goldpreis bis zum vierten Quartal 2026 in Richtung 5000 Dollar je Unze steigen. Längerfristig halten die Analysten sogar 6000 Dollar für möglich, wobei diese Prognose von anhaltenden geopolitischen Risiken und einer fortgesetzten Geldpolitik mit niedrigen Realzinsen ausgeht.

Einordnung für Anleger

Für Privatanleger im deutschsprachigen Raum bietet der SPDR Gold Shares ETF (GLD) einen liquiden Zugang zum Goldmarkt. Der Fonds bildet die Entwicklung des Goldpreises physisch nach und wird in US-Dollar gehandelt – Währungsschwankungen zwischen Franken oder Euro und Dollar spielen daher bei der Rendite eine Rolle.

Die aktuelle Marktlage zeigt: Gold bleibt ein Krisenbarometer. Ob die Marke von 4600 Dollar hält oder nur eine Zwischenstation darstellt, hängt massgeblich von der weiteren geopolitischen Entwicklung und den geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve ab.

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