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Google warnt vor Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
Aktien31. März 2026· 2 Min. Lesezeit

Google warnt vor Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Von Redaktion aktie.com

Die Debatte um Altersbeschränkungen für soziale Medien gewinnt an Schärfe. Kate Alessi, Chefin von Google UK und Irland, positioniert sich gegen ein Verbot sozialer Medien für unter 16-Jährige und warnt vor unbeabsichtigten Folgen solcher Massnahmen. Ihre Äusserungen erfolgen vor dem Hintergrund zunehmenden regulatorischen Drucks und jüngster Gerichtsurteile gegen Tech-Konzerne.

Position von Google: Verbote als Irrweg

Alessi bezeichnet ein pauschales Verbot als "nicht den richtigen Ansatz" zum Schutz von Kindern im Internet. Ihre zentrale Sorge: Solche Massnahmen könnten Jugendliche in "gefährlichere und unkontrollierte Ecken des Internets" treiben. Google betont stattdessen, an Sicherheitsfunktionen für die Videoplattform YouTube zu arbeiten, um die Plattform für junge Nutzer so sicher wie möglich zu gestalten.

Die Warnung richtet sich auch an Grossbritannien und andere europäische Länder, die möglicherweise dem australischen Vorbild folgen könnten. Australien hatte im Dezember 2025 weltweit erstmals ein Verbot sozialer Medien für unter 16-Jährige eingeführt.

Rechtliche Niederlagen verschärfen Druck

Der Zeitpunkt von Alessis Äusserungen ist bemerkenswert: Ende März wurde sowohl Google als auch Meta von einer Jury in Los Angeles verurteilt. Eine Frau hatte geklagt, sie sei als Kind von Apps abhängig geworden, die absichtlich darauf ausgelegt seien, junge Nutzer zum endlosen Scrollen zu verleiten. Google kündigte bereits an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

Während des Verfahrens räumte Meta-Chef Mark Zuckerberg ein, dass Altersbeschränkungen schwer durchzusetzen seien. Er bestritt jedoch, dass das Unternehmen gezielt Nutzer unter 13 Jahren anspricht – dem offiziellen Mindestalter für Meta-Konten.

Europäische und US-Regulierung nimmt Fahrt auf

Das EU-Parlament hat einen Vorschlag für ein digitales Mindestalter von 16 Jahren für soziale Medien vorgelegt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterstützt entsprechende Schutzmassnahmen öffentlich. In den USA hat der zuständige Ausschuss des Repräsentantenhauses ein Paket von 12 Gesetzesentwürfen zur Verbesserung der Online-Sicherheit von Kindern vorangebracht.

Die Branchenvereinigung NetChoice, die von Meta und Google unterstützt wird, versucht derweil, Anforderungen zur Altersverifikation gerichtlich zu kippen.

Einordnung für Anleger

Für Aktionäre von Meta und Google (Mutterkonzern Alphabet) bedeuten die Entwicklungen zusätzliche regulatorische Risiken. Strengere Altersbeschränkungen könnten die Nutzerbasis beeinträchtigen – besonders relevant für Meta, das stark auf Werbeeinnahmen angewiesen ist. Gleichzeitig dürften Compliance-Kosten steigen, sollten Altersverifikationssysteme verpflichtend werden. Die rechtlichen Auseinandersetzungen könnten zudem zu Schadensersatzzahlungen und Reputationsschäden führen, deren Umfang derzeit schwer einzuschätzen ist.

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