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Invesco QQQ Trust unter Druck: Dollar-Stärke belastet Technologiekonzerne
ETFs31. März 2026· 2 Min. Lesezeit

Invesco QQQ Trust unter Druck: Dollar-Stärke belastet Technologiekonzerne

Von Redaktion aktie.com

Der Invesco QQQ Trust (QQQ), einer der meistgehandelten Exchange Traded Funds weltweit, steht unter Druck. Der jüngste Anstieg des US-Dollars belastet die im Fonds enthaltenen Technologiekonzerne spürbar. Am Dienstagvormittag notierte der ETF bei 562,42 US-Dollar – ein Rückgang von 0,03 Prozent gegenüber dem Vortag.

Dollar-Stärke als Belastungsfaktor

Seit der Kriegserklärung an Iran im Februar 2026 hat der US-Dollar eine Kehrtwende vollzogen und deutlich an Wert gewonnen. Diese Entwicklung trifft besonders die im QQQ vertretenen multinationalen Technologieunternehmen. Der Dollar Index (DXY) gilt dabei als zentrale Messgrösse: Ein starker Dollar korreliert negativ mit der Performance des Nasdaq-100-Index, den der QQQ abbildet.

Die Mechanik dahinter ist eindeutig. Unternehmen wie Apple, Microsoft, NVIDIA, Amazon und Alphabet – die gemeinsam den Grossteil der QQQ-Gewichtung ausmachen – erwirtschaften beträchtliche Umsatzanteile ausserhalb der USA. Ein aufwertender Dollar schmälert diese Auslandserlöse, wenn sie in die US-Währung zurückgerechnet werden. Zudem verteuert er amerikanische Produkte auf internationalen Märkten und reduziert die Wettbewerbsfähigkeit.

Risikoprofil des QQQ

Der QQQ weist eine deutlich höhere Volatilität auf als breitere Marktindizes. Mit einer aktuellen Schwankungsbreite von 4,95 Prozent liegt der Fonds spürbar über dem SPDR S&P 500 ETF (SPY), der eine Volatilität von 3,82 Prozent aufweist. Diese Differenz von 1,13 Prozentpunkten bedeutet grössere Kursschwankungen und ein höheres Risiko für Anleger.

Historisch hat der QQQ über Ein- und Fünfjahreszeiträume zwar stärkere Renditen geliefert als breitere Marktindizes, jedoch zu dem Preis grösserer Rückschläge. Die starke Konzentration auf Technologie-Schwergewichte macht den Fonds anfällig für sektorspezifische Entwicklungen.

Zusätzlicher Gegenwind durch Zinspolitik

Neben der Dollar-Stärke belasten anhaltend hohe Zinsen die Wachstumserwartungen für Technologiewerte. Safe-Haven-Ströme, die den Dollar stützen, verschärfen die Situation zusätzlich. Internationale Aktien verlieren an relativer Attraktivität, wenn der Dollar steigt – eine Dynamik, die indirekt auch die global tätigen Tech-Konzerne im QQQ trifft.

Für europäische Anleger kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Der Wechselkurs zwischen Euro oder Schweizer Franken zum Dollar beeinflusst die Performance des in Dollar notierten ETFs zusätzlich. Ein starker Dollar bedeutet höhere Kosten beim Einstieg und potenzielle Währungsverluste bei einer Dollar-Schwäche.

Anleger, die trotz der aktuellen Herausforderungen am QQQ festhalten möchten, setzen häufig auf Dollar-Cost-Averaging – regelmässige Käufe in festen Intervallen, um Einstiegszeitpunkte zu glätten und die Volatilität besser zu verkraften.

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