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Ist die Ära der "Magnificent Seven" vorbei? Diese Tech-Aktien ersetzen sie
Aktien4. April 2026· 2 Min. Lesezeit

Ist die Ära der "Magnificent Seven" vorbei? Diese Tech-Aktien ersetzen sie

Von Redaktion aktie.com

Die Dominanz der sogenannten "Magnificent Seven" an den Technologiebörsen scheint ins Wanken zu geraten. Die Gruppe der sieben Tech-Giganten – Apple, Alphabet, Amazon, Meta Platforms, Microsoft, Nvidia und Tesla – vereint zwar nach wie vor eine kombinierte Marktkapitalisierung von über 22 Billionen US-Dollar, doch aktuell stagnieren die Kurse oder geben nach. Grund ist die wachsende Skepsis, ob sich die enormen Investitionen in Künstliche Intelligenz tatsächlich in entsprechende Umsätze übersetzen lassen.

Als Alternative rücken neue Tech-Aktien in den Fokus. Allen voran Broadcom, das sich vom Zulieferer zum zentralen Infrastruktur-Anbieter im KI-Bereich entwickelt hat. Mit einer Marktkapitalisierung von 1,6 Billionen Dollar und einem Kursanstieg von über 50 Prozent seit Jahresbeginn gehört der Halbleiterkonzern zu den grossen Gewinnern des laufenden Jahres.

Broadcom profitiert vom Umbau der Cloud-Infrastruktur

Broadcoms Stärke liegt in zwei Geschäftsbereichen: dem Netzwerkgeschäft und der Entwicklung kundenspezifischer Chips. Das Unternehmen dominiert den Markt für Merchant Silicon – Standardchips für Switching- und Routing-Anwendungen – und gilt gerade bei Hochgeschwindigkeitsanwendungen als Branchenführer. Hinzu kommt die Entwicklung massgeschneiderter ASICs (Application-Specific Integrated Circuits) für grosse Cloud-Anbieter wie Google und Meta.

Dieser Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Hyperscaler wie Amazon, Google und Microsoft eigene KI-Beschleuniger entwickeln, um die Abhängigkeit von Nvidia zu reduzieren. Broadcom profitiert direkt von diesem Trend und wird mittlerweile als "Nervensystem" der KI-Infrastruktur bezeichnet – während Nvidia eher das "Gehirn" darstellt.

Bewertung deutlich attraktiver als der breite Markt

Mit einem Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis (PEG-Ratio) von etwa 0,6 erscheint Broadcom im Vergleich zum S&P 500, der nahe dem Zweifachen dieses Werts notiert, günstig bewertet. Ein führender Tech-Fondsmanager bezeichnete Oracle und Broadcom explizit als bessere Kaufgelegenheiten als Tesla und Apple – und plädierte dafür, die beiden letztgenannten aus der Magnificent-Seven-Gruppe zu ersetzen.

Weitere Kandidaten im Aufwind

Neben Broadcom werden AMD, Palantir, CrowdStrike und Applovin als aussichtsreiche Alternativen genannt. Diese Unternehmen könnten in den kommenden Quartalen ein überdurchschnittliches Wachstum generieren.

Für Anleger im deutschsprachigen Raum bedeutet diese Verschiebung: Die blosse Konzentration auf die etablierten Tech-Riesen könnte nicht mehr ausreichen. Wer breit diversifiziert in Technologie investieren möchte, sollte auch die Infrastruktur-Anbieter und spezialisierten KI-Zulieferer im Blick behalten – ohne dabei die nach wie vor hohe Volatilität im Technologiesektor aus den Augen zu verlieren.

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