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Nvidia und Google als sicherste KI-Investments: Intelligent Alpha CEO nennt Favoriten
Aktien8. April 2026· 3 Min. Lesezeit

Nvidia und Google als sicherste KI-Investments: Intelligent Alpha CEO nennt Favoriten

Von Redaktion aktie.com

Die KI-Investmentlandschaft bleibt von zwei dominierenden Akteuren geprägt: Nvidia und Google. Doug Clinton, CEO der auf Technologiewerte spezialisierten Investmentfirma Intelligent Alpha, stuft die beiden Konzerne in einem kürzlich ausgestrahlten CNBC-Interview als sicherste KI-Wetten an den öffentlichen Märkten ein. Die Einschätzung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Machtverhältnisse im KI-Sektor allmählich verschieben.

Nvidia bleibt Marktführer – trotz wachsender Konkurrenz

Nvidia beherrscht weiterhin den Markt für KI-Rechenleistung. Die Dominanz des Chipdesigners beruht auf dem über Jahrzehnte aufgebauten Ökosystem rund um die Software-Plattform CUDA. Diese wird branchenübergreifend für das Training und den Betrieb von KI-Modellen genutzt. Clinton betont, dass Nvidia das Rückgrat für nahezu alle KI-Inferenz-Prozesse liefert – also jene Berechnungen, die KI-Anwendungen im laufenden Betrieb durchführen.

Trotz Versuchen anderer Tech-Giganten, diese Monopolstellung aufzubrechen, hält der Konzern seine technologischen Vorsprünge. Das integrierte Hard- und Software-Angebot bleibt für viele Anwendungsfälle konkurrenzlos. Für Privatanleger bedeutet dies: Nvidia profitiert von einem strukturellen Wettbewerbsvorteil, der nicht kurzfristig erodieren dürfte.

Google gewinnt an Boden mit eigener Chip-Technologie

Google verfolgt eine andere Strategie. Der Konzern entwickelt mit seinen TPUs – Tensor Processing Units – spezialisierte Chips für die eigene KI-Infrastruktur. Diese Application-Specific Integrated Circuits (ASICs) sind auf KI-Workloads optimiert und bieten nach Industrieangaben eine höhere Leistung pro eingesetztem Dollar als vergleichbare Lösungen.

Besonders bemerkenswert: Die TPU-Technologie findet zunehmend auch ausserhalb von Google Abnehmer. Nach vorliegenden Informationen nutzt das KI-Unternehmen Anthropic die Chips bereits. Zudem zeigen Meta Platforms und Apple Interesse an der Technologie oder evaluieren deren Einsatz. Diese Entwicklung signalisiert eine mögliche Verschiebung im KI-Chip-Markt weg von reiner Nvidia-Abhängigkeit.

Börsianer scheinen dieser Einschätzung zu folgen: Im Dezember 2025 deutete die Kursentwicklung darauf hin, dass Investoren Google im KI-Wettlauf gegenüber OpenAI und teilweise auch Nvidia vorne sehen.

Broadcom als indirekter Profiteur

Ein oft übersehener Akteur ist Broadcom. Das Unternehmen entwirft und fertigt seit langem Googles Chips und dominiert den Markt für kundenspezifische ASICs. Die Broadcom-Aktie legte bis Dezember 2025 etwa 65 Prozent zu – ein Indiz für das wachsende Interesse an TPUs und alternativen KI-Chip-Architekturen.

Analysten stufen Broadcom als wichtigsten sekundären KI-Rechenlieferanten nach Nvidia ein. Die Nachfrage nach massgeschneiderten Chips seitens der grossen Cloud-Anbieter dürfte weiter steigen, da diese nach Leistungsoptimierung, Kostenreduktion und Unabhängigkeit von einzelnen Zulieferern streben.

Einordnung für Anleger

Für den DACH-Raum bedeutet dies: Wer auf KI-Aktien setzt, sollte sowohl die etablierte Nvidia-Dominanz als auch Googles strategische Eigenentwicklung im Blick behalten. Beide Unternehmen adressieren unterschiedliche Marktmechanismen – Nvidia als Plattformanbieter, Google als vertikal integrierter Technologiekonzern mit wachsendem Drittkundengeschäft bei TPUs. Broadcom könnte als spekulativere Beimischung für diversifizierte KI-Portfolios dienen.

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