Entdecken
Community
Preise
AnmeldenKostenlos starten

Markt-Updates direkt ins Postfach

Wöchentliche Analysen, exklusive Einblicke und kostenlose eBooks — von Experten für smarte Anleger.

Kein Spam. Jederzeit abmelden. Kostenlos.

Echtzeit-Kursdaten, fundierte Marktanalysen und personalisierte Insights — alles auf einer Plattform.

Produkt

  • Kurse
  • Aktien
  • ETFs
  • Krypto
  • Preise

Ressourcen

  • Artikel
  • eBooks
  • Newsletter

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Kontakt
  • Werbung

© 2026 aktie.com. Alle Rechte vorbehalten.

Marktdaten: Twelve Data, CoinGecko, Finnhub

Keine Anlageberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Alle Artikel
NVIDIA verdoppelt KI-Chip-Prognose auf eine Billion Dollar bis 2027
Aktien1. April 2026· 2 Min. Lesezeit

NVIDIA verdoppelt KI-Chip-Prognose auf eine Billion Dollar bis 2027

Von Redaktion aktie.com

Der Halbleiterkonzern NVIDIA hat Mitte März auf seiner Entwicklerkonferenz GTC in San Jose eine deutlich ausgeweitete Umsatzprognose vorgelegt. CEO Jensen Huang bezifferte die Umsatzchancen für KI-Chips bis 2027 auf eine Billion US-Dollar – eine Verdoppelung gegenüber der bisherigen Schätzung von 500 Milliarden Dollar bis 2026. Die Aktie schloss am Konferenztag 1,6 Prozent im Plus.

Strategischer Schwenk auf Inferenz-Computing

NVIDIA vollzieht damit einen bemerkenswerten Kurswechsel: Während das Unternehmen bislang vor allem vom Training grosser KI-Modelle profitierte, rückt nun das sogenannte Inferenz-Computing in den Fokus. Dabei geht es um die Anwendung bereits trainierter Modelle – etwa wenn ChatGPT eine Nutzeranfrage beantwortet. Diese Rechenaufgabe unterscheidet sich grundlegend vom Trainingsvorgang und erfordert andere Chip-Architekturen.

Die technischen Fortschritte sind erheblich: NVIDIAs neue Blackwell-Architektur liefert über 1000 Tokens pro Sekunde und Nutzer – eine 15-fache Verbesserung gegenüber der Vorgängergeneration. Gleichzeitig sind die Kosten für Inferenz-Berechnungen seit Ende 2022 um das 280-Fache gesunken. Diese Entwicklung verändert die Wirtschaftlichkeit von KI-Anwendungen grundlegend und dürfte die Verbreitung in der Breite beschleunigen.

Lizenzierung von Groq-Technologie überrascht

Ungewöhnlich ist die im Dezember bekannt gewordene Lizenzierung von Technologie des KI-Chip-Startups Groq für 17 Milliarden Dollar. NVIDIA, bislang als reiner Lizenzgeber bekannt, sicherte sich damit Expertise speziell für Inferenz-Aufgaben. Auf der GTC stellte Huang neue Prozessoren und KI-Systeme vor, die auf dieser Technologie basieren.

Wachstumsmarkt mit steigendem Wettbewerbsdruck

Der globale Markt für KI-Chips soll nach Branchenschätzungen von knapp 103 Milliarden Dollar 2025 auf über 1,3 Billionen Dollar bis 2035 wachsen – das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 29,4 Prozent. Treiber sind Rechenzentren, Cloud-Anwendungen und zunehmend auch Endgeräte mit KI-Funktionen.

Allerdings intensiviert sich der Wettbewerb: AMDs MI300-Chip zeigt in aktuellen Benchmarks vergleichbare Leistung zu NVIDIAs H100 und frühen Blackwell-Versionen, besonders bei speicherintensiven Aufgaben. Zudem expandiert Chinas Chip-Industrie laut Branchenberichten "schneller als erwartet", getrieben durch den globalen KI-Boom.

Einordnung für Anleger

Analyst Jacob Bourne von Emarketer wertet NVIDIAs Prognose als Signal, dass die KI-Industrie von der Experimentierphase in die grossflächige Infrastruktur-Ausrollung übergeht. Die ausgeweitete Umsatzprognose deutet auf anhaltendes Vertrauen in die Nachfrage hin – allerdings bei gleichzeitig wachsendem Konkurrenzdruck. Anleger sollten beobachten, ob NVIDIA seine Dominanz auch im Inferenz-Segment etablieren kann.

Artikel teilen

Kommentare (0)

Anmelden, um zu kommentieren.

Das könnte dich auch interessieren

Newsletter abonnieren

Erhalte wöchentlich die wichtigsten Markt-Updates und Analysen direkt in dein Postfach.

Verwandte Artikel
Aktien

MSCI World übertrifft DAX langfristig – Diversifikation schlägt Heimatmarkt

Wirtschaft

US-Fertigung stabil trotz Kostenexplosion: Inputpreise auf 4-Jahres-Hoch

Persönliche Finanzen

Trump-Dekret zu Rentenvermögen: Zugang zu alternativen Anlagen wird ausgeweitet