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OpenAI strebt Billionen-Bewertung beim Börsengang an – Ist das realistisch?
Aktien3. April 2026· 2 Min. Lesezeit

OpenAI strebt Billionen-Bewertung beim Börsengang an – Ist das realistisch?

Von Redaktion aktie.com

OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, bereitet einen Börsengang vor, der das Start-up mit bis zu einer Billion US-Dollar bewerten könnte. Damit würde es sich um einen der grössten IPOs der Geschichte handeln. Doch die Frage, ob eine solche Bewertung gerechtfertigt ist, spaltet Analysten und Investoren.

Von 80 Milliarden zu einer Billion in zweieinhalb Jahren

Die Entwicklung der Unternehmensbewertung zeigt das explosive Wachstum im KI-Sektor. Ende 2023 lag OpenAI bei rund 80 Milliarden Dollar. In der jüngsten Finanzierungsrunde im Jahr 2026 sammelte das Unternehmen rekordverdächtige 122 Milliarden Dollar ein, angeführt von Amazon, Nvidia und SoftBank. Damit erreichte die Bewertung 852 Milliarden Dollar – nahe am nun anvisierten IPO-Ziel von einer Billion.

Bemerkenswert ist, dass erstmals auch Privatanleger beteiligt wurden: 3 Milliarden Dollar der Finanzierungsrunde stammten von Kleinanlegern. Dies deutet auf eine bewusste Strategie hin, bereits vor dem Börsengang eine breite Investorenbasis aufzubauen.

Die unbeantwortete Frage: Wie wird Geld verdient?

Die zentrale Herausforderung für die Bewertung liegt im Geschäftsmodell. Laut Recherchen verliert OpenAI derzeit 14 Milliarden Dollar pro Jahr – eine Summe, die selbst bei schnellem Wachstum Fragen zur Profitabilität aufwirft. Prognosen sehen Einnahmen von 200 Milliarden Dollar bis 2030, doch der Weg dorthin bleibt unklar.

Technologie-Analysten identifizieren zwei mögliche Haupteinnahmequellen: Werbemodelle oder Abonnements. Welcher Ansatz sich durchsetzt, wird massgeblich über die langfristige Tragfähigkeit der Bewertung entscheiden. Die massiven Kosten für Rechenleistung und Infrastruktur – ein strukturelles Problem aller KI-Entwickler – verstärken den Druck, schnell profitabel zu werden.

Einordnung für Anleger im DACH-Raum

Zum Vergleich: Eine Billion Dollar entspricht etwa der aktuellen Marktkapitalisierung von Alphabet, dem Mutterkonzern von Google – einem etablierten Tech-Konzern mit nachweislich profitablen Geschäftsbereichen. OpenAI müsste diese Bewertung als junges Unternehmen mit noch zu beweisendem Geschäftsmodell rechtfertigen.

Die hohe Bewertung steht exemplarisch für die aktuelle Dynamik im KI-Sektor, wo Unternehmen mit KI-Bezug teilweise mit Vielfachen ihres Umsatzes gehandelt werden. Kritiker warnen vor einer Überbewertung des gesamten Segments. Gleichzeitig zeigt die Beteiligung etablierter Tech-Konzerne wie Amazon und Nvidia das strategische Interesse an der Technologie.

Für europäische Anleger wird entscheidend sein, ob und zu welchen Konditionen der Börsengang auch über hiesige Börsenplätze zugänglich wird. Die Erfahrung mit US-Tech-IPOs zeigt, dass erste Handelstage oft volatil verlaufen – eine realistische Bewertung der Fundamentaldaten bleibt schwierig, solange Profitabilität nicht nachgewiesen ist.

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