Entdecken
Community
Preise
AnmeldenKostenlos starten

Markt-Updates direkt ins Postfach

Wöchentliche Analysen, exklusive Einblicke und kostenlose eBooks — von Experten für smarte Anleger.

Kein Spam. Jederzeit abmelden. Kostenlos.

Echtzeit-Kursdaten, fundierte Marktanalysen und personalisierte Insights — alles auf einer Plattform.

Produkt

  • Kurse
  • Aktien
  • ETFs
  • Krypto
  • Preise

Ressourcen

  • Artikel
  • eBooks
  • Newsletter

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Kontakt
  • Werbung

© 2026 aktie.com. Alle Rechte vorbehalten.

Marktdaten: Twelve Data, CoinGecko, Finnhub

Keine Anlageberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Alle Artikel
Ripple meldet Rekordquartal, doch XRP-Kurs fällt um 24 Prozent
Krypto31. März 2026· 2 Min. Lesezeit

Ripple meldet Rekordquartal, doch XRP-Kurs fällt um 24 Prozent

Von Redaktion aktie.com

Ripple, das Unternehmen hinter dem XRP Ledger, meldet für das erste Quartal 2026 Rekordergebnisse. Gleichzeitig fiel der Kurs des XRP-Tokens um rund 24 Prozent auf etwa 1,35 Dollar. Diese Diskrepanz wirft die Frage auf, warum sich der Geschäftserfolg nicht im Token-Preis widerspiegelt.

Starkes Wachstum bei Ripple

Die Zahlen von Ripple für das erste Quartal 2026 fallen beeindruckend aus. Das Unternehmen profitiert erstmals vollständig von den Übernahmen aus dem Jahr 2025, für die es rund 3 Milliarden Dollar aufwendete. Die Einnahmen aus dem Prime-Brokerage-Geschäft haben sich seit der Akquisition von Hidden Road verdreifacht. Über die Treasury-Plattform GTreasury nutzen mittlerweile Fortune-500-Konzerne die Infrastruktur von Ripple für ihre Finanzoperationen. Das verarbeitete Zahlungsvolumen überschritt die Marke von 100 Milliarden Dollar.

Auch das XRP Ledger selbst verzeichnet Fortschritte: Mit tokenisierten realen Vermögenswerten im Wert von 2,3 Milliarden Dollar hat die Plattform Konkurrenten wie Solana und Polygon beim Gesamtvolumen an Blockchain-basierten Sachwerten überholt. Die Bewertung von Ripple als Unternehmen wird derzeit auf 50 Milliarden Dollar beziffert.

Die Entkopplung von Geschäft und Token

Trotz dieser Erfolge verlor XRP im ersten Quartal etwa ein Viertel seines Wertes. Seit Jahresbeginn summiert sich der Rückgang auf rund 30 Prozent. Das zentrale Problem: Die Geschäftstätigkeit von Ripple generiert keine direkte Nachfrage nach dem XRP-Token. Die Einnahmen fliessen an Ripple als Unternehmen und dessen Eigenkapitalgeber – nicht an die Inhaber des Tokens.

Hinzu kommt, dass die auf dem XRP Ledger abgewickelten Transaktionen zunehmend über Stablecoins statt über XRP selbst laufen. Tokenisierte Vermögenswerte mögen das Netzwerk wachsen lassen, doch dieser Aufschwung übersetzt sich nicht in eine stärkere Verwendung von XRP. Die Aktivität auf der Blockchain und die Nutzung des nativen Tokens entwickeln sich zunehmend auseinander.

Regulierung und Markterwartungen

Neben der strukturellen Entkopplung drückt auch die Enttäuschung über die ausbleibende Zulassung eines XRP-ETFs auf die Stimmung. Anleger hatten gehofft, dass ein börsengehandelter Fonds den Zugang zu XRP erleichtern und institutionelle Nachfrage auslösen würde. Diese Erwartung hat sich bislang nicht erfüllt.

Für Anleger im deutschsprachigen Raum bedeutet dies: Der Erfolg von Ripple als Unternehmen ist kein verlässlicher Indikator für die Kursentwicklung von XRP. Wer in den Token investiert, sollte sich bewusst sein, dass der wirtschaftliche Nutzen primär beim Unternehmen anfällt – nicht zwingend beim digitalen Vermögenswert selbst.

Artikel teilen

Kommentare (0)

Anmelden, um zu kommentieren.

Das könnte dich auch interessieren

Newsletter abonnieren

Erhalte wöchentlich die wichtigsten Markt-Updates und Analysen direkt in dein Postfach.

Verwandte Artikel
Aktien

MSCI World übertrifft DAX langfristig – Diversifikation schlägt Heimatmarkt

Wirtschaft

US-Fertigung stabil trotz Kostenexplosion: Inputpreise auf 4-Jahres-Hoch

Persönliche Finanzen

Trump-Dekret zu Rentenvermögen: Zugang zu alternativen Anlagen wird ausgeweitet