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S&P 500 fällt um 9% – Warum ich jetzt nachkaufe
ETFs31. März 2026· 2 Min. Lesezeit

S&P 500 fällt um 9% – Warum ich jetzt nachkaufe

Von Redaktion aktie.com

Der S&P 500 ist im März 2026 um knapp 9 Prozent gefallen – und löst damit unter Anlegern die klassische Frage aus: Ist das eine Kaufgelegenheit oder der Beginn einer grösseren Korrektur? Analysten und Investmentplattformen diskutieren derzeit intensiv die Strategie des "Buying the Dip" – also des Nachkaufens bei fallenden Kursen.

Historische Rendite spricht für Geduld

Der Vanguard S&P 500 ETF (VOO) bildet den gleichnamigen Index nach, der seit seiner Einführung 1957 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 10,6 Prozent erzielt hat. Diese langfristige Performance verleiht Verfechtern der "Buy and Hold"-Strategie Argumente: Wer breit diversifiziert in amerikanische Standardwerte investiert, habe historisch selten einen schlechten Einstiegszeitpunkt erwischt, so die Einschätzung von The Motley Fool.

Tatsächlich zeigt die Börsengeschichte: Anleger, die während Kursrückgängen nachgekauft haben, fuhren langfristig – über fünf Jahre und mehr – überwiegend gut damit. Besonders bei breit gestreuten Indexprodukten wie dem S&P 500 erscheint diese Strategie plausibler als bei einzelnen, spekulativen Aktien.

Das Problem mit dem perfekten Timing

Allerdings warnen Finanzexperten vor einer Illusion: Niemand weiss, wann der Markt seinen Tiefpunkt erreicht hat. Die Investmentplattform SoFi macht deutlich, dass "Buying the Dip" letztlich eine Form von Market-Timing darstellt – eine Hochrisikostrategie. Der aktuelle Rückgang könnte sich als kurze Delle erweisen oder als Auftakt einer längeren Schwächephase.

Für Privatanleger im deutschsprachigen Raum kommt hinzu: Der S&P 500 ist in US-Dollar notiert. Wer aus der Schweiz, Deutschland oder Österreich investiert, trägt zusätzlich ein Währungsrisiko. Bei einem aktuellen Kurs von rund 1:1 zwischen Euro und Dollar relativiert sich dieses derzeit, langfristig können Wechselkursschwankungen die Rendite jedoch beeinflussen.

Dollar-Cost-Averaging als Alternative

Eine Strategie, die das Timing-Problem umgeht, ist das Dollar-Cost-Averaging (DCA) – auf Deutsch: Durchschnittskosteneffekt. Dabei investiert man regelmässig einen festen Betrag, unabhängig vom aktuellen Kurs. Bei niedrigen Kursen kauft man automatisch mehr Anteile, bei hohen weniger. Fidelity und Investopedia heben hervor, dass diese Methode Emotionen aus dem Investitionsprozess nimmt und die durchschnittlichen Einstiegskosten über die Zeit glättet.

Für Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen wollen, könnte ein monatlicher Sparplan auf einen S&P 500 ETF derzeit sinnvoller sein als der Versuch, den perfekten Einstiegszeitpunkt zu erwischen. Die aktuelle Volatilität – so die Perspektive mehrerer Quellen – ist der Preis für die Chance auf überdurchschnittliche Langfristrenditen.

Ob der März-Rückgang tatsächlich eine Kaufgelegenheit darstellt, wird sich erst rückblickend zeigen. Sicher ist: Wer jetzt investiert, sollte einen Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren mitbringen.

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