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SpaceX IPO könnte größter Börsengang aller Zeiten werden – Lohnt sich der Einstieg?
Aktien3. April 2026· 6 Min. Lesezeit

SpaceX IPO könnte größter Börsengang aller Zeiten werden – Lohnt sich der Einstieg?

Von Redaktion aktie.com

Zusammenfassung

SpaceX bereitet für Juni 2026 einen Börsengang vor, der mit einem geplanten Emissionsvolumen von bis zu 75 Milliarden US-Dollar den bisherigen Rekord von Saudi Aramco deutlich übertreffen könnte. Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk strebt eine Bewertung von über 1,75 Billionen Dollar an – Ende 2024 lag die Bewertung noch bei 350 Milliarden Dollar. Während die Starlink-Sparte mit über 8,5 Millionen Abonnenten profitabel wächst, mehren sich bei Analysten kritische Stimmen zur ambitionierten Bewertung.

Kernaussagen

  • SpaceX plant für Juni 2026 einen Börsengang mit einem Emissionsvolumen von bis zu 75 Milliarden US-Dollar – dies würde den bisherigen Rekord von Saudi Aramco übertreffen
  • Die angestrebte Bewertung liegt bei über 1,75 Billionen Dollar, während SpaceX Ende 2024 noch mit 350 Milliarden Dollar bewertet wurde
  • Starlink betreibt Stand September 2025 rund 7.000 Satelliten und versorgt über 8,5 Millionen Abonnenten mit Satelliten-Internet
  • Der Scottish Mortgage Investment Trust erzielte durch seine SpaceX-Beteiligung eine Rendite von über 1.000 Prozent
  • SpaceX ist derzeit das wertvollste private Unternehmen der Welt, das nicht an der Börse gelistet ist
  • Analysten äußern Skepsis zur ambitionierten Bewertung, insbesondere im Zusammenhang mit der jüngsten xAI-Übernahme

Dimensionen eines historischen Börsengangs

SpaceX bereitet sich auf einen Börsengang vor, der alle bisherigen IPO-Rekorde in den Schatten stellen könnte. Nach Angaben von Insidern plant das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, im Juni 2026 an die Börse zu gehen und dabei bis zu 75 Milliarden US-Dollar einzusammeln (laut Finanznachrichten.de). Alternative Quellen sprechen von einem Emissionsvolumen bis zu 50 Milliarden Dollar.

Zum Vergleich: Der bisherige Rekordhalter Saudi Aramco sammelte bei seinem Börsengang 2019 rund 29,4 Milliarden Dollar ein. SpaceX würde diesen Wert somit mehr als verdoppeln. Die angestrebte Unternehmensbewertung liegt bei über 1,75 Billionen Dollar – eine bemerkenswerte Steigerung, wenn man bedenkt, dass SpaceX Ende 2024 noch mit rund 350 Milliarden US-Dollar bewertet wurde (laut Computer Bild).

Damit ist SpaceX derzeit das wertvollste private Unternehmen der Welt, das nicht an der Börse gelistet ist. Die geplante Bewertung würde SpaceX in eine Liga mit den größten börsennotierten Unternehmen weltweit katapultieren.

Geschäftsmodell: Mehr als nur Raketen

SpaceX positioniert sich als vertikal integriertes Raumfahrt- und Technologieunternehmen. Das Portfolio umfasst drei Hauptgeschäftsbereiche:

  • Raketenstarts: SpaceX ist führend bei kommerziellen und staatlichen Raketenstarts, unter anderem für die NASA
  • Starlink: Die Satelliten-Internet-Sparte betreibt Stand September 2025 rund 7.000 Satelliten und versorgt über 8,5 Millionen Abonnenten weltweit (laut Research Summary)
  • xAI-Integration: Die jüngste Übernahme der KI-Sparte xAI erweitert das Geschäftsfeld in Richtung künstliche Intelligenz

Besonders Starlink gilt als Wachstumstreiber und profitabelste Geschäftseinheit. Das schnell wachsende Satelliten-Internet-Geschäft erreicht Regionen, die von traditionellen Breitbandanbietern nicht wirtschaftlich erschlossen werden können. Die Kombination aus Raketen-Infrastruktur und Satelliten-Netzwerk verschafft SpaceX einen strukturellen Wettbewerbsvorteil.

Investitionsmöglichkeiten und bisherige Performance

Während der Börsengang noch bevorsteht, konnten einige institutionelle Investoren bereits vor dem IPO in SpaceX investieren. Ein prominentes Beispiel ist der Scottish Mortgage Investment Trust, ein in London börsennotierter Investmentfonds. Diese Beteiligung bescherte dem Trust eine Rendite von über 1.000 Prozent (laut Manager Magazin).

Für Privatanleger im DACH-Raum war ein direkter Zugang zu SpaceX-Anteilen bisher kaum möglich. Der bevorstehende Börsengang würde erstmals eine breite Investitionsmöglichkeit eröffnen. Allerdings dürfte die Nachfrage hoch sein – bei prominenten Tech-IPOs ist es üblich, dass institutionelle Investoren bevorzugt bedient werden und Privatanleger nur eingeschränkt Zugang erhalten.

Alternative Investitionswege

Anleger, die bereits jetzt Exposition zu SpaceX suchen, können über Fonds wie den Scottish Mortgage Investment Trust indirekt investieren. Dieser hält signifikante SpaceX-Positionen und ist an der Londoner Börse handelbar. Allerdings unterliegt der Fondskurs eigenen Schwankungen und bildet die SpaceX-Bewertung nur anteilig ab.

Kritische Stimmen zur Bewertung

Trotz des beeindruckenden Wachstums mehren sich unter Analysten skeptische Stimmen zur anvisierten Bewertung. Die Aufwertung von 350 Milliarden Dollar (Ende 2024) auf über 1,75 Billionen Dollar innerhalb von rund anderthalb Jahren entspricht einer Verfünffachung – und das bei einem Unternehmen, das bereits zuvor die höchste Bewertung unter privaten Firmen hielt.

Besonders die Integration von xAI sorgt für Fragezeichen. Während Musk das Bild eines "vertikal integrierten Innovationsmotors" zeichnet, befürchten Beobachter, dass die KI-Übernahme das hochprofitable Kerngeschäft mit Raketenstarts und Satelliten-Internet belasten könnte (laut Investment Week). Die Frage lautet: Rechtfertigen die Synergien zwischen Raumfahrt und KI eine derartige Bewertungsprämie?

Reuters weist zudem darauf hin, dass eine Börsennotierung die Analyse- und Prüfintensität durch Investoren deutlich erhöhen wird. Die "Muskonomy" – Elon Musks verflochtenes Unternehmensimperium aus Tesla, SpaceX, X (ehemals Twitter) und xAI – wird dann unter verschärfter Beobachtung stehen. Kritiker bemängeln seit langem die personellen und finanziellen Verflechtungen zwischen Musks Unternehmen.

Marktumfeld und IPO-Performance

Das Timing des geplanten Börsengangs fällt in ein herausforderndes Marktumfeld. Ein Index, der IPO-Aktien abbildet, blieb in den vergangenen zwölf Monaten hinter dem breiteren Markt zurück (laut Reuters). Viele Tech-Börsengänge der letzten Jahre enttäuschten nach anfänglicher Euphorie.

Allerdings verfügt SpaceX über eine wesentlich reifere operative Basis als typische Tech-Startups. Das Unternehmen erwirtschaftet Einnahmen aus langfristigen NASA-Verträgen und einem wachsenden Kundenstamm bei Starlink. Diese Kombination aus staatlichen Aufträgen und kommerziellem Geschäft könnte SpaceX von volatileren Tech-IPOs unterscheiden.

Chancen und Risiken für Anleger

Chancen

  • Monopolstellung in Teilbereichen: SpaceX dominiert den kommerziellen Raketenmarkt und baut mit Starlink ein globales Satelliten-Netzwerk auf, das schwer zu replizieren ist
  • Wachstumsmarkt Raumfahrt: Die kommerzielle Raumfahrtindustrie steht am Anfang einer langfristigen Expansion – von Satelliten-Internet über Weltraumtourismus bis zu potenziellen Mars-Missionen
  • Profitables Geschäftsmodell: Im Gegensatz zu vielen Tech-Startups verfügt SpaceX über etablierte Einnahmequellen und gilt insbesondere bei Starlink als profitabel
  • Technologievorsprung: Die wiederverwendbaren Raketen und die vertikale Integration verschaffen SpaceX Kostenvorteile gegenüber Wettbewerbern

Risiken

  • Ambitionierte Bewertung: Die angestrebte Bewertung von über 1,75 Billionen Dollar setzt außergewöhnliches Wachstum voraus – Enttäuschungen könnten zu deutlichen Kursrückgängen führen
  • Abhängigkeit von Elon Musk: Die Person Musk ist zugleich größte Stärke und Risikofaktor – seine Aufmerksamkeit verteilt sich auf mehrere Unternehmen
  • Regulatorische Unsicherheit: Raumfahrt unterliegt komplexen internationalen Regulierungen, zudem könnten kartellrechtliche Bedenken bei der Starlink-Dominanz aufkommen
  • Kapitalintensität: Raumfahrt erfordert massive Investitionen – Verzögerungen bei Projekten wie der Mars-Mission könnten teuer werden
  • Wettbewerb: Amazon plant mit Project Kuiper ein konkurrierendes Satelliten-Internet, staatliche Akteure wie China investieren massiv in Raumfahrt
  • xAI-Integration: Die Übernahme könnte Ressourcen vom profitablen Kerngeschäft abziehen, ohne dass Synergien kurzfristig messbar werden

Einordnung für DACH-Anleger

Für Anleger im deutschsprachigen Raum ergeben sich spezifische Überlegungen. Der Börsengang wird voraussichtlich an der New Yorker NASDAQ stattfinden, SpaceX-Aktien wären also in US-Dollar notiert. Das bedeutet Währungsrisiko: Wertet der Dollar gegenüber Euro oder Schweizer Franken ab, schmälert dies die Rendite in Heimatwährung – unabhängig von der Aktienperformance.

Zudem fallen bei US-Aktien für DACH-Anleger Quellensteuern von 15 Prozent auf Dividenden an (sofern SpaceX überhaupt Dividenden ausschütten sollte, was bei Wachstumsunternehmen oft nicht der Fall ist). Diese können über Doppelbesteuerungsabkommen teilweise angerechnet werden.

Die Handelbarkeit über europäische Broker ist in der Regel gegeben, allerdings können die Gebühren für US-Aktien höher ausfallen als für europäische Werte. Zudem sind die Handelszeiten an die New Yorker Börsenzeiten gekoppelt – für europäische Anleger bedeutet das Handel vorwiegend am Nachmittag und Abend.

Fazit: Historische Chance mit erheblichen Fragezeichen

Der geplante SpaceX-Börsengang im Juni 2026 wird zweifellos zu den bedeutendsten Finanzereignissen des Jahres zählen. Das Unternehmen verfügt über eine einzigartige Marktposition, bewährte Technologie und ein profitables Geschäftsmodell in einem Zukunftsmarkt.

Gleichzeitig wirft die angestrebte Bewertung Fragen auf. Eine Verfünffachung innerhalb von anderthalb Jahren setzt voraus, dass SpaceX die hochgesteckten Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertrifft. Die Integration von xAI, die Verflechtungen innerhalb der "Muskonomy" und der zunehmende Wettbewerb im Satelliten-Internet-Markt sind Risikofaktoren, die Anleger einkalkulieren sollten.

Für langfristig orientierte Investoren, die an die Zukunft der kommerziellen Raumfahrt glauben und die Volatilität eines Elon-Musk-Unternehmens aushalten können, könnte der Börsengang eine Chance darstellen. Wer hingegen auf schnelle Gewinne spekuliert oder die Bewertung als überzogen ansieht, sollte abwarten, wie sich die Aktie nach dem ersten Hype entwickelt.

Eine abschließende Bewertung lässt sich erst treffen, wenn SpaceX im Rahmen des IPO-Prozesses detaillierte Finanzdaten offenlegen muss. Bis dahin bleibt der geplante Rekord-Börsengang eine Mischung aus berechtigter Faszination und spekulativer Übertreibung.

Quellen

  • Größter IPO aller Zeiten: SpaceX kommt an die Börse
  • SpaceX: Wie Anleger heute schon vom möglichen Börsengang profitieren
  • SpaceX / Starlink: IPO, Bewertung, Prognose 2025
  • SpaceX IPO 2026: Rekord-Börsengang von Elon Musk geplant
  • SpaceX files for IPO, sources say

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