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SPDR S&P 500 ETF (SPY): Solide Performance trotz höherer Kosten als Konkurrenz
ETFs27. Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

SPDR S&P 500 ETF (SPY): Solide Performance trotz höherer Kosten als Konkurrenz

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

    Der SPDR S&P 500 ETF Trust (SPY) von State Street erreichte per Mitte Juni 2026 eine Jahresrendite von 7,19 Prozent. Das geht aus Daten hervor, die State Street zum 30. April 2026 veröffentlichte. Der börsengehandelte Indexfonds – ein ETF, der die Wertentwicklung eines Index abbildet und wie eine Aktie gehandelt werden kann – bildet den S&P 500 Index ab und hält Aktien der 500 grössten börsennotierten US-Unternehmen.

    Performance-Daten über verschiedene Zeiträume

    Über zwölf Monate verzeichnete SPY eine Gesamtrendite von 20,15 Prozent. Zum 2. Juni 2026 lag die jährliche Performance bei 20,79 Prozent, während der ETF im Einmonats-Zeitraum ein Minus von 2,07 Prozent aufwies. Der Nettoinventarwert (NAV) sank im gleichen Zeitraum um 1,34 Prozent.

    Langfristig zeigt sich SPY robust: Über fünf Jahre erzielte der Fonds laut Financial Charts eine Gesamtrendite von 82 Prozent. Eine Investition von 1.000 US-Dollar vor fünf Jahren wäre zum Zeitpunkt der Datenerhebung 1.819,96 Dollar wert gewesen.

    Kostennachteil gegenüber VOO und IVV

    Der zentrale Schwachpunkt von SPY liegt in der Kostenstruktur. Während die beiden Konkurrenzprodukte Vanguard S&P 500 ETF (VOO) und iShares Core S&P 500 ETF (IVV) jeweils mit einer Kostenquote von 0,03 Prozent arbeiten, fällt die Gebühr bei SPY rund dreimal höher aus. Das berichtete NerdWallet am 23. Juni 2026 sowie Investopedia am 12. Februar 2026.

    Alle drei ETFs – SPY, VOO und IVV – bieten Zugang zu den 500 grössten an US-Börsen gelisteten Unternehmen und weisen sehr ähnliche Gesamtrenditen auf. Eine Analyse vom 22. April 2026 ergab, dass IVV die Wertentwicklung des tatsächlichen S&P 500 Index am genauesten nachbildet. Der Hauptunterschied zwischen den drei Produkten liegt damit in der Kostenquote.

    Dividendenrendite und Ausschüttungen

    Per 17. Juni 2026 lag die Dividendenrendite von SPY bei 1,03 Prozent. Über das vergangene Jahr schüttete der Fonds 7,52 Dollar pro Anteil aus. Die Dividenden stammen aus den Ausschüttungen der im Index enthaltenen Unternehmen und werden an die ETF-Anteilseigner weitergegeben.

    Funktionsweise und Anlagestrategie

    SPY bildet den S&P 500 Index ab, indem er ein Portfolio aus Stammaktien hält, die im Index enthalten sind. Die Gewichtung jeder Aktie im Portfolio entspricht dabei weitgehend ihrer Gewichtung im S&P 500 Index. Der Index selbst gilt als diversifizierter Large-Cap-Index, der Unternehmen aus allen elf Wirtschaftssektoren umfasst, wie State Street zum 30. April 2026 erklärte.

    Das Anlagekonzept ermöglicht es Investoren, mit dem Kauf eines einzigen Wertpapiers Zugang zum gesamten S&P 500 Index zu erhalten. SPY gehört zur SPDR-ETF-Familie von State Street, die verschiedene Anlageklassen und Strategien abdeckt.

    Einordnung für Privatanleger

    Trotz der höheren Kosten bleibt SPY eine Option für Anleger, die S&P-500-Exposure über ein einzelnes Wertpapier suchen. Die Kostenquote liegt zwar deutlich über VOO und IVV, aber immer noch unter den Gebühren aktiv verwalteter Fonds. Die sehr ähnlichen Renditen der drei grossen S&P-500-ETFs zeigen, dass die Kostenstruktur langfristig der entscheidende Faktor für die Netto-Performance sein dürfte.

    Für kostenbewusste Anleger im DACH-Raum, die langfristig in den US-Aktienmarkt investieren möchten, lohnt sich ein genauer Vergleich der Gebührenstrukturen. Bei einer mehrjährigen Haltedauer summieren sich selbst kleine Kostenunterschiede zu spürbaren Differenzen in der Endrendite.

    Quellen

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