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US-Staatsanleihen: Rekordhandel bei sinkenden Zinssenkungserwartungen
ETFs9. April 2026· 2 Min. Lesezeit

US-Staatsanleihen: Rekordhandel bei sinkenden Zinssenkungserwartungen

Von Redaktion aktie.com

Der Handel mit US-Staatsanleihen hat im März 2025 Rekordvolumen erreicht. Anleger passen ihre Positionen an, nachdem die Erwartungen für weitere Zinssenkungen durch die Federal Reserve deutlich zurückgegangen sind. Die Entwicklung zeigt, wie stark sich die Einschätzung der Zinsperspektiven in den vergangenen Monaten gewandelt hat.

Handelsvolumen auf Rekordhoch

Nach Angaben der Handelsplattform Tradeweb erreichte das durchschnittliche Tagesvolumen bei US-Staatsanleihen bereits im Oktober 2024 einen Wert von 220,8 Milliarden Dollar – ein Anstieg von 34,9 Prozent im Jahresvergleich. Die aktuellen März-Zahlen deuten darauf hin, dass dieser Trend sich fortgesetzt hat. Händler bauen ihre Anleihenbestände aus, während gleichzeitig die Wetten auf weitere Zinssenkungen abnehmen.

Das gestiegene Handelsvolumen spiegelt die Unsicherheit am Markt wider. Anleger positionieren sich neu, nachdem sich die Rahmenbedingungen für die Geldpolitik verändert haben. Die Volatilität im Anleihenmarkt hat zugenommen – getrieben durch Faktoren wie Handelspolitik und die Debatte über die Unabhängigkeit der Notenbank.

Erwartungen für Zinssenkungen schwinden

Die Renditen von US-Staatsanleihen haben eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Nachdem die Rendite zehnjähriger US-Treasuries im Mai 2024 noch bei 4,70 Prozent lag, fiel sie bis September auf 3,62 Prozent – ein Rückgang um mehr als 100 Basispunkte. Diese Bewegung spiegelte die damalige Erwartung wider, dass die Fed die Zinsen deutlich senken würde.

Nach der ersten Zinssenkung im September 2024 setzten die Renditen ihren Rückgang zunächst fort. Zehnjährige Treasuries fielen zeitweise auf rund 4,0 Prozent, zweijährige Papiere auf etwa 3,5 Prozent. Inzwischen haben sich die Erwartungen jedoch gedreht. Das FedWatch-Tool der CME Group, das die von Terminmärkten implizierten Wahrscheinlichkeiten für Zinsentscheidungen abbildet, zeigt eine deutlich verringerte Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen in diesem Jahr.

Bedeutung für Anleger im DACH-Raum

Für Anleger in der Schweiz, Deutschland und Österreich sind diese Entwicklungen aus mehreren Gründen relevant. US-Staatsanleihen gelten als sichere Anlagen und beeinflussen über den Dollar auch andere Märkte. Höhere Renditen in den USA machen Dollar-Anlagen attraktiver, was den Wechselkurs zum Franken und Euro beeinflusst.

Wer über ETFs wie den Vanguard S&P 500 (VOO) in US-Aktien investiert ist, sollte die Zinsentwicklung im Blick behalten. Steigende Anleiherenditen können Aktienbewertungen unter Druck setzen, da sie die Attraktivität festverzinslicher Alternativen erhöhen. Zudem zeigen Analysen, dass der S&P 500 Index den Renditen 20-jähriger Treasuries historisch um etwa drei Monate vorausläuft – ein Zusammenhang, der für die Portfoliosteuerung relevant sein kann.

Die aktuelle Marktdynamik unterstreicht, wie eng Anleihen- und Aktienmärkte miteinander verknüpft sind und wie schnell sich Erwartungen ändern können.

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