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US-Wirtschaft wächst im Q1 2026 um 2,0 Prozent – Außenhandel bremst
ETFs2. Mai 2026· 2 Min. Lesezeit

US-Wirtschaft wächst im Q1 2026 um 2,0 Prozent – Außenhandel bremst

Von Redaktion aktie.com

Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal 2026 mit einer annualisierten Rate von 2,0 Prozent gewachsen. Das geht aus der ersten Schätzung des Bureau of Economic Analysis (BEA) hervor, die am 30. April veröffentlicht wurde. Zwar beschleunigte sich das Wachstum deutlich gegenüber dem schwachen Schlussquartal 2025, als die Wirtschaft nur um 0,5 Prozent zulegte. Dennoch verfehlte das Ergebnis die Erwartungen der Ökonomen, die mit einer Expansion von 2,3 Prozent gerechnet hatten.

Außenhandel bremst das Wachstum

Ein genauerer Blick auf die Komponenten zeigt, dass der Außenhandel das Wachstum spürbar belastete. Die Exporte legten um 13,5 Prozent zu, während die Importe um 16,5 Prozent stiegen. Dieser negative Außenhandelsbeitrag reduzierte das BIP-Wachstum um drei Prozentpunkte. Das bedeutet: Ohne die Handelsbilanz hätte die US-Wirtschaft deutlich stärker expandiert.

Gleichzeitig stiegen die Inflationssorgen. Die Kernrate des PCE-Deflators – die bevorzugte Inflationskennzahl der US-Notenbank Federal Reserve – kletterte im März auf 3,2 Prozent. Diese Kombination aus moderatem Wachstum und hartnäckiger Inflation stellt die Fed vor ein anhaltendes Dilemma bei ihren geldpolitischen Entscheidungen.

Märkte reagieren positiv

Trotz der verfehlten Erwartungen reagierten die Aktienmärkte am Veröffentlichungstag freundlich. Der SPDR S&P 500 ETF (SPY), der den breiten US-Aktienmarkt abbildet, legte am 30. April um 0,96 Prozent zu. Neben den BIP-Daten trugen auch positive Quartalszahlen wichtiger Unternehmen und sinkende Ölpreise zur guten Stimmung bei.

Die Kursgewinne zeigen, dass Anleger die Zahlen differenziert bewerten: Das Wachstum bleibt solide genug, um eine Rezession abzuwenden, ohne dass es stark genug wäre, um die Fed zu aggressiveren Zinsschritten zu zwingen. Diese Goldlöckchen-Konstellation – nicht zu heiss, nicht zu kalt – wird an den Märkten meist positiv aufgenommen.

Einordnung für Anleger im DACH-Raum

Für Anleger in der Schweiz, Deutschland und Österreich sind die US-Konjunkturdaten aus mehreren Gründen relevant. Die USA bleiben die grösste Volkswirtschaft der Welt und ein wichtiger Absatzmarkt für europäische Exporte. Zudem beeinflusst die US-Geldpolitik massgeblich die globalen Finanzmärkte und damit auch die Kurse europäischer Aktien und Anleihen.

Das moderate Wachstum deutet darauf hin, dass die US-Wirtschaft robust bleibt, ohne zu überhitzen. Allerdings bleibt die Inflation mit 3,2 Prozent deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der Fed. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich das Wachstum stabilisiert oder ob die Schwäche aus dem vierten Quartal 2025 nachwirkt. Die nächste BIP-Schätzung für das erste Quartal wird Ende Mai erwartet und könnte Revisionen enthalten.

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