
Ich habe gerade gelesen, dass die Gewinnprognosen für den S&P 500 auf über 338 Dollar je Aktie gestiegen sind, was ja erstmal positiv klingt. Gleichzeitig liegt das KGV bei 19,5, was historisch gesehen schon ambitioniert ist. Meine Erfahrung zeigt, dass solche Bewertungen oft eine zweischneidige Sache sind. Einerseits wird die Gewinnrendite mit 5,14 Prozent als attraktiv dargestellt, andererseits haben wir gerade fünf Verlustwochen in Folge hinter uns und geopolitische Risiken nehmen eher zu als ab. Was mich wirklich beschäftigt: Wie realistisch sind diese optimistischen Gewinnerwartungen angesichts der aktuellen Gemengelage mit Inflation, Zinssorgen und den Unsicherheiten rund um die KI-Investitionen? Ich persönlich halte über meinen MSCI World ETF natürlich auch einen großen Teil S&P 500 und frage mich gerade, ob man bei diesen Bewertungen nicht eher vorsichtig sein sollte. Das habe ich beobachtet: Wenn die Erwartungen so hoch geschraubt werden, ist die Enttäuschungsgefahr oft groß. Wie geht ihr damit um? Bleibt ihr entspannt investiert oder justiert ihr gerade eure Positionen nach?
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