
Ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Neuausrichtung meines Portfolios und finde den Trend zu Core-Satellite-Strategien mit ETFs total spannend! Die Idee ist ja, dass man einen soliden Kern aus breit gestreuten ETFs wie dem MSCI World oder VTI hat und dann gezielt mit Sektor- oder Themen-ETFs Akzente setzt.
Was mich aber wirklich interessiert: Wie gewichtet ihr eure Satelliten? Ich habe momentan etwa 70 Prozent in meinem MSCI World Core und überlege, die restlichen 30 Prozent aufzuteilen. Mein Plan wäre 15 Prozent Tech (hauptsächlich wegen meiner Überzeugung bei NVDA und ASML) und 15 Prozent auf nachhaltige Strategien und vielleicht Schwellenländer zu verteilen. Meiner Analyse nach macht es Sinn, nicht zu viele Satelliten zu haben, weil man sonst wieder nur einen teuren Indexfonds nachbaut.
Aber ist 30 Prozent Satellite-Anteil zu aggressiv? Manche Experten sagen ja 80/20 oder sogar 90/10. Ich bin grundsätzlich risikofreudig und glaube an strukturelles Wachstum in bestimmten Sektoren, aber will natürlich auch nicht übermütig werden. Die Frage ist auch: Wie oft passt ihr eure Satelliten an? Jährliches Rebalancing oder eher buy and hold, solange die Thesis stimmt?
Würde mich echt interessieren, wie ihr das handhabt! Setzt ihr überhaupt auf diese Strategie oder fahrt ihr lieber komplett passiv mit einem einzigen Welt-ETF?
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