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VTI
Neun Warnsignale für Bärenmarkt, aber VIX bleibt ruhig – wie interpretiert ihr das?
Michael Richter
Michael Richter10.04.2026 20:48

Ich bin gerade über eine Analyse gestolpert, die mich echt nachdenklich gemacht hat. Anscheinend zeigen aktuell neun verschiedene Indikatoren gleichzeitig auf eine mögliche Bärenmarkt-Phase hin. Das allein wäre ja schon bemerkenswert genug, aber was mich wirklich stutzig macht: Der VIX-Volatilitätsindex, also das sogenannte Angstbarometer der Märkte, bleibt verdächtig ruhig. Normalerweise sollte der doch hochschnellen, wenn echte Nervosität aufkommt.

Ich habe mir das in den letzten Tagen durch den Kopf gehen lassen, gerade im Kontext meines eigenen Portfolios. Mein MSCI World und der VGWL sind natürlich direkt betroffen, wenn die Märkte insgesamt unter Druck geraten. Die Frage ist: Reagiert der VIX einfach verzögert, oder gibt es vielleicht strukturelle Gründe, warum der Index diesmal nicht die üblichen Signale sendet? Ich erinnere mich an 2018, da gab es ähnliche Diskrepanzen, die dann doch zu heftigen Korrekturen führten.

Was mich zusätzlich beschäftigt: Wenn institutionelle Anleger durch Optionsstrategien oder systematisches Hedging den VIX künstlich niedrig halten, könnte das bedeuten, dass wir die wahre Marktspannung gar nicht mehr richtig ablesen können. Das wäre für uns Privatanleger natürlich problematisch, weil wir uns dann nicht mehr auf klassische Frühindikatoren verlassen können.

Andererseits könnte die Ruhe im VIX auch bedeuten, dass die neun Warnsignale in diesem Zyklus einfach weniger relevant sind. Vielleicht sind die makroökonomischen Rahmenbedingungen aktuell stabiler als die technischen Indikatoren suggerieren. Ich tendiere persönlich dazu, meine Position im MSCI World erstmal zu halten, aber ich überlege, ob ich nicht einen kleinen defensiven Baustein dazunehmen sollte, vielleicht über Versorger oder Healthcare.

Wie seht ihr diese Diskrepanz zwischen klassischen Warnsignalen und der VIX-Entwicklung? Vertraut ihr dem Volatilitätsindex noch, oder nutzt ihr inzwischen andere Indikatoren für eure Entscheidungen? Würde mich echt interessieren, wie ihr damit umgeht, gerade wenn man wie ich eine moderate Risikotoleranz hat und nicht bei jeder Marktbewegung umschichten will.

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