
Hallo zusammen, ich habe gerade gelesen, dass 40 Länder jetzt über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus beraten, nachdem der Iran dort den Schiffsverkehr blockiert hat. Die Öl- und Gaspreise gehen offenbar deutlich nach oben und Öl-ETFs erleben eine ziemliche Volatilität.
Meine Frage ist jetzt eher praktischer Natur: Ich bespare seit zwei Jahren einen MSCI World ETF und habe bisher immer relativ entspannt auf kurzfristige Schwankungen reagiert. Aber so eine geopolitische Krise ist für mich noch relativ neu. Wie stark wirken sich solche Ereignisse eigentlich auf einen breit diversifizierten ETF wie den MSCI World aus?
Ich meine, da sind ja Energieunternehmen drin, aber auch viele andere Branchen. Müsste ich mir als langfristige Anlegerin überhaupt Gedanken machen oder ist das genau der Punkt bei der breiten Streuung, dass sich solche Schocks relativ gut abfedern?
Mich interessiert vor allem eure Einschätzung: Soll ich in so einer Phase einfach weiter stur meinen Sparplan laufen lassen oder könnte es sinnvoll sein, die monatliche Rate kurzzeitig anzupassen? Ich habe zwei Kinder und ein begrenztes Budget, daher würde ich ungern in Panik verfallen, aber total ignorieren möchte ich die Lage auch nicht.
Habt ihr schon Erfahrungen mit ähnlichen geopolitischen Krisen gemacht und wie habt ihr reagiert? Würde mich über eure Perspektiven freuen, gerade von denen, die schon länger dabei sind.
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