
Hallo zusammen, ich habe heute den Artikel über die Hormuz-Blockade gelesen und mache mir ehrlich gesagt ein bisschen Sorgen. Ich habe den Großteil meines Sparplans in MSCI World und Vanguard FTSE All World laufen, und jetzt frage ich mich natürlich, wie sehr mich das eigentlich trifft.
Im Artikel war die Rede davon, dass vor allem Transport, Chemie und konsumnahe Industrien unter Druck geraten. Jetzt sind diese Branchen ja durchaus auch in meinen ETFs vertreten, aber ich kann das Risiko nicht wirklich einschätzen. Sind breit gestreute Welt-ETFs da automatisch etwas robuster, weil eben nicht alles auf diese Sektoren konzentriert ist?
Was mich zusätzlich verunsichert sind die steigenden Ölpreise, die ja dann auch noch die Inflation anheizen könnten. Ich habe zwei kleine Kinder und merke sowieso schon, dass alles teurer wird. Wenn jetzt auch noch die Lieferketten massiv gestört werden, wird das vermutlich nicht besser.
Meine Frage an euch: Sollte ich mir als eher konservative Anlegerin mit ETF-Sparplan überhaupt Gedanken machen oder einfach weiterlaufen lassen? Ich investiere langfristig für die Altersvorsorge, also mindestens noch 25 Jahre. Normalerweise sage ich mir immer, dass solche Krisen irgendwann vorbeigehen, aber diese geopolitische Lage fühlt sich schon anders an als die üblichen Marktschwankungen.
Habt ihr eure Strategie angepasst oder bleibt ihr bei euren Sparplänen? Wäre dankbar für ein paar Einschätzungen von Leuten, die vielleicht schon mehr Erfahrung mit solchen Situationen haben.
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